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Netzadresse, Broadcast, Maske und Hosts berechnen.
Netzadresse192.168.1.128
Die Adresse 192.168.1.130 mit Praefix 26 liegt im Netz 192.168.1.128/26 mit der Maske 255.255.255.192: die Broadcastadresse ist 192.168.1.191, nutzbar sind die Hostadressen 192.168.1.129 bis 192.168.1.190 (62 Adressen); die eingegebene Adresse ist eine nutzbare Hostadresse dieses Netzes.
| Netzadresse | Broadcast |
|---|---|
| 192.168.1.64 | 192.168.1.127 |
| 192.168.1.192 | 192.168.1.255 |
Die Adresse als Bit-Folge. Eine IPv4-Adresse sind 32 Bits in vier Blöcken zu je 8 Bits; jeder Block trägt eine Zahl von 0 bis 255. Der Praefix nach dem Schrägstrich zählt die Bits von links, die zur Netzadresse gehören. Die Netzmaske ist genau diese Bit- Folge: so viele 1-Bits, wie der Praefix zählt, dann 0-Bits bis 32. Ihr Kehrwert, die Wildcard-Maske, hat genau die Hostbits als 1-Bits und zeigt, welche Bits innerhalb des Netzes frei sind.
UND schneidet das Netz, ODER füllt es auf. Die Netzadresse entsteht, indem die Adresse Bit für Bit mit der Maske UND-verknüpft wird: alle Netzbits bleiben, alle Hostbits fallen auf 0. Die Broadcastadresse entsteht, indem die Netzadresse mit der Wildcard-Maske ODER-verknüpft wird: alle Hostbits springen auf 1. Zwischen beiden liegen die nutzbaren Hostadressen; ihre Zahl ist 2 hoch der Host-Bit-Anzahl, minus Netzadresse und Broadcastadresse.
Die Sonderfälle /31 und /32. Nach der allgemeinen Formel bliebe für ein /31-Netz keine nutzbare Adresse, weil die beiden vorhandenen Adressen Netz- und Broadcastrolle tragen würden. RFC 3021 löst das für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen: auf solchen Netzen entfallen beide Rollen, und beide Adressen sind nutzbar. Ein /32-Netz ist eine Einzelhost-Route mit genau einer Adresse, die Netz-, Broadcast- und Hostadresse zugleich ist; der Rechner weist beide Sonderfälle mit einer eigenen Warnung aus.
Die Adresse 192.168.1.130 mit Praefix 26: Die Maske 255.255.255.192 schneidet die ersten 26 Bits ab, die Netzadresse ist 192.168.1.128, denn die letzten 6 Bits der Adresse fallen auf 0. Die Wildcard-Maske ist 0.0.0.63, die Broadcastadresse ist 192.168.1.191. Nutzbar sind die Hostadressen 192.168.1.129 bis 192.168.1.190, das sind 62 Adressen. Die eingegebene Adresse 192.168.1.130 ist eine nutzbare Hostadresse dieses Netzes.
Im Heimnetz ist die Netzadresse der Name des Netzes, den ein Router bei der Einrichtung selbst anlegt; sie taucht in Rechenwegen auf, aber nie als Adresse eines Geräts. Die Broadcastadresse ruft alle Geräte des Netzes gleichzeitig, etwa wenn ein neuer Teilnehmer das Netz betritt. Die Geräte selbst sitzen auf den Adressen zwischen beiden Enden, und der Router nimmt typischerweise die erste oder die letzte davon ein. Der Rechner zeigt diese Rollen als Rechnung, nicht als Anleitung: er prüft keine Vergabe und kennt kein reales Gerät.
Die vertrauten Heimnetzbereiche sind qualitativ beschrieben: RFC 1918 reserviert Bereiche im 10er-, im 172er- und im 192.168er-Raum für private Netze, die nicht direkt im Internet liegen. Diese Reservierung erklärt, warum Heimrouter solche Adressen ausgeben; welcher Bereich im Einzelfall passt, ist eine Frage der Netzplanung und nicht Gegenstand dieser Seite.
Der Rechner kennt kein IPv6.
Er zerlegt kein Netz in Teilnetze und fasst keine Netze zusammen.
Er prüft keine Vergabe, kein Routing und keine Erreichbarkeit.
Er gibt keine Konfigurationsempfehlungen für Router oder Firewalls.
Die Schreibweise nennt die Adresse und, nach dem Schrägstrich, den Praefix: 26 Bits von links gehören zur Netzadresse, die restlichen 6 Bits bleiben für die Hosts. 192.168.1.130/26 liegt damit im Netz 192.168.1.128 bis 192.168.1.191, mit der Maske 255.255.255.192. Der Rechner trägt genau dieses Beispiel als Vorgabe, so dass sich die Bausteine der Notation direkt am Ergebnis ablesen lassen.
Ein /26 lässt 32 minus 26 gleich 6 Bits für Hostadressen, das sind 2 hoch 6 gleich 64 Adressen. Abgezogen werden die Netzadresse am Anfang und die Broadcastadresse am Ende des Bereichs, nutzbar bleiben also 62 Hostadressen. Allgemein gilt für Praefixe 0 bis 30: 2 hoch (32 minus Praefix), minus 2. Die Sonderfälle /31 und /32 rechnet der Rechner nach ihren eigenen Regeln.
Die Netzadresse ist der Anker, der das Netz benennt: alle Hostbits sind 0, und eine Paketadresse an sie würde das ganze Netz meinen, nicht einen Teilnehmer. Die Broadcastadresse ist das Gegenteil mit allen Hostbits auf 1: sie spricht alle Teilnehmer gleichzeitig an. Beide Rollen sind deshalb für einzelne Geräte reserviert; die nutzbaren Hostadressen liegen zwischen beiden.
Ein /31 hat nach der allgemeinen Formel nur 2 Adressen, von denen Netz- und Broadcastadresse die beiden einzigen wären, so dass nichts übrig bliebe. RFC 3021 löst das für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen: auf solche Netze wird auf Netz- und Broadcastadresse verzichtet, und beide Adressen sind nutzbar. Der Rechner bildet das ab und weist mit einer eigenen Warnung auf den Sonderfall hin.
Der Praefix zählt die Netzbits von links; die Maske besteht aus genau dieser Zahl von 1-Bits, aufgefüllt mit 0-Bits bis 32. Bei 26 sind das 24 volle Blöcke, also 255.255.255, plus 2 weitere Bits im letzten Block, also 192: zusammen 255.255.255.192. Umgekehrt zeigt die Wildcard-Maske die Hostbits als 1-Bits. Der Rechner übernimmt die vier Zahlblöcke und den Praefix als einzelne Felder, so dass jeder Schritt nachvollziehbar bleibt.
IP-Subnetz-Rechner: Netzadresse und Broadcast · https://easytools4me.de/ip-subnetz-rechner/
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