Schwangerschaftsrechner: SSW, Geburtstermin, Mutterschutz
SSW, Geburtstermin nach Naegele und Mutterschutzfristen auf einen Blick.
Fruchtbare Tage und Eisprung für die nächsten drei Zyklen.
Voraussichtlicher Eisprung18.02.2026
Fruchtbare Tage13.02.2026 bis 19.02.2026
Bei einer Zykluslänge von 31 Tagen lag der Eisprung des angegebenen Zyklus am 18.02.2026; fruchtbar waren die Tage vom 13.02.2026 bis zum 19.02.2026. Die zugehörige Regelblutung war für den 04.03.2026 zu erwarten. Diese Termine sind bereits vergangen: tragen Sie den Beginn Ihrer letzten Regelblutung ein, um den kommenden Zyklus zu berechnen.
| Zyklus | Zyklusbeginn | Eisprung | Fruchtbare Tage | Nächste Regelblutung | Geburtstermin bei Empfängnis |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 01.02.2026 | 18.02.2026 | 13.02.2026 bis 19.02.2026 | 04.03.2026 | 11.11.2026 |
| 2 | 04.03.2026 | 21.03.2026 | 16.03.2026 bis 22.03.2026 | 04.04.2026 | 12.12.2026 |
| 3 | 04.04.2026 | 21.04.2026 | 16.04.2026 bis 22.04.2026 | 05.05.2026 | 12.01.2027 |
Der Link zum Ergebnis enthält den Periodenbeginn und die Zykluslänge. Wer ihn weitergibt, gibt damit auch diese Angaben weiter. Gespeichert oder an Dritte übermittelt wird nichts.
Ein Menstruationszyklus zerfällt in zwei Abschnitte. Die erste Hälfte, vom ersten Tag der Regelblutung bis zum Eisprung, ist die unruhige: Sie kann sich durch Stress, Krankheit oder Reisen um Tage verschieben. Die zweite Hälfte, die Lutealphase oder Gelbkörperphase, bleibt dagegen vergleichsweise konstant. Frauenärzte im Netz beschreibt den Standardzyklus mit einer „Sekretionsphase (Luteal-oder Gelbkörperphase) (15. bis 28. Zyklustag)“, also 14 Tage nach dem Eisprung; die BZgA nennt im Lexikon „Etwa 10 bis 14 Tage vor der nächsten Periode erfolgt der Eisprung“. Deshalb rechnet dieser Rechner den Eisprung rückwärts von der nächsten Regelblutung und nicht vorwärts vom Zyklusbeginn.
Aus dieser Überlegung folgt unmittelbar:
Eisprung = erster Tag der letzten Periode + (Zykluslänge − 14 Tage)
Das ist dasselbe wie „nächste Regelblutung minus 14 Tage“, denn die nächste Regelblutung fällt auf den ersten Tag der letzten Periode plus eine Zykluslänge. Wer seine eigene Lutealphase kennt (etwa aus NFP-Zyklusaufzeichnungen), trägt sie im Feld „Erweiterte Einstellungen“ ein; dann tritt dieser Wert an die Stelle der 14 Tage.
Bei einem 28-Tage-Zyklus liegt der Eisprung 14 Tage nach dem Zyklusbeginn. Zählt man den ersten Tag der Blutung als Zyklustag 1 (so macht es dieser Rechner), ist das der 15. Zyklustag. Manche Quellen sprechen vom „14. Zyklustag“, weil sie ab null zählen. Das ist kein Rechenfehler, sondern eine andere Zählweise, und der Unterschied von einem Tag liegt weit innerhalb der natürlichen Schwankung.
Fruchtbar ist nicht nur der Eisprungtag. Die BZgA schreibt: „Männliche Spermien können bis zu 5 Tage lang im Gebärmutterhals (Zervix) und im Uterus überleben.“ Gleichlautend das IQWiG: „Die fruchtbaren Tage beginnen etwa fünf Tage vor dem Eisprung“. Nach dem Eisprung kommt ein weiterer Tag hinzu, denn die Eizelle ist nur „etwa 24 Stunden lang“ befruchtungsfähig (BZgA); findet in dieser Zeit keine Befruchtung statt, stirbt sie ab (Frauenärzte im Netz).
Die BZgA zählt daraus sechs fruchtbare Tage: fünf Tage plus den Eisprungtag. Dieser Rechner zeigt sieben Tage, weil er die Lebensdauer der Eizelle zusätzlich berücksichtigt. Das Fenster ist damit bewusst eher weit als eng gefasst.
Die BZgA empfiehlt: „Damit es zur Befruchtung der Eizelle kommen kann, sollte der Geschlechtsverkehr am besten 1 bis 2 Tage vor dem Eisprung stattfinden.“ Dieselbe Seite merkt an, dass die Chance am Eisprungtag selbst etwas geringer ist, weil die Spermien Zeit bis zur Eizelle brauchen. Der Rechner nimmt den Eisprungtag trotzdem in das Fenster „höchste Wahrscheinlichkeit“ auf (das ist seine eigene Entscheidung und keine Aussage der BZgA), weil der berechnete Eisprungtag ohnehin nur ein Schätzwert ist.
Die Naegele-Regel rechnet 280 Tage ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung bei einem 28-Tage-Zyklus. Da der Eisprung darin auf den 14. Tag fällt, bleiben ab dem Eisprung 280 − 14 = 266 Tage. Bei der Standardannahme von 14 Tagen Lutealphase ist die Rechnung „Eisprung + 266 Tage“ deshalb algebraisch identisch mit der erweiterten Naegele-Regel „letzte Regel + 280 + (Zykluslänge − 28)“.
Weicht die Lutealphase vom Vorgabewert ab, gilt diese Identität nicht mehr: allgemein ist der Termin „letzte Regel + 280 + (Zykluslänge − 28) + (14 − Lutealphase)“. Bei einer Lutealphase von 11 Tagen liegt er also drei Tage später als nach der erweiterten Naegele-Regel. Das ist gewollt: ein späterer Eisprung bedeutet eine spätere Empfängnis.
Wer den Kinderwunsch plant, braucht mehr als einen Termin: Urlaub, Schichtdienst und Arzttermine lassen sich nur mit etwas Vorlauf legen. Der Rechner zeigt deshalb drei Zyklen. Dabei gilt: Jeder weitere Zyklus baut auf der Annahme auf, dass der vorherige exakt die angegebene Länge hatte. Zyklus 1 ist eine Schätzung, Zyklus 3 nur noch ein Planungshinweis.
Die symptothermale Methode wertet Aufwachtemperatur und Zervixschleim gemeinsam aus und grenzt den Eisprung dadurch deutlich enger ein als jede Kalenderrechnung; das Regelwerk der Arbeitsgruppe NFP heißt sensiplan. LH-Ovulationstests aus der Apotheke zeigen den Hormonanstieg ein bis zwei Tage vor dem Eisprung an. Bleibt der Kinderwunsch unerfüllt oder ist der Zyklus auffällig kurz, lang oder unregelmäßig, hilft die frauenärztliche Zyklusdiagnostik weiter.
Zur Verhütung taugen Kalenderrechnungen dagegen nicht: Das IQWiG nennt die Kalender-Methode „sehr unsicher“, die WHO ordnet Methoden der Zykluswahrnehmung als weniger zuverlässig ein, und die BZgA schreibt: „Soll eine Schwangerschaft verhindert werden, ist allein auf solche Berechnungen und Apps deshalb kein Verlass.“
Gegenprobe mit der Naegele-Regel: 01.02.2026 minus drei Monate = 01.11.2025, plus sieben Tage = 08.11.2025, plus ein Jahr = 08.11.2026, dasselbe Datum. Beispiel im Rechner öffnen.
31 − 14 = 17, der Eisprung fällt also auf den 18.02.2026. Das fruchtbare Fenster reicht vom 13.02.2026 bis 19.02.2026, die nächste Regelblutung wird am 04.03.2026 erwartet, der errechnete Geburtstermin liegt auf dem 11.11.2026. Beispiel im Rechner öffnen. Der Vergleich mit Beispiel 1 zeigt die Rechenlogik in einem Satz: Drei Tage mehr Zykluslänge verschieben den Eisprung um drei Tage nach hinten; die Lutealphase bleibt unverändert.
Steht der Geburtstermin fest, rechnet der Schwangerschaftsrechner daraus die aktuelle Schwangerschaftswoche und die Vorsorgetermine aus.
Der Eisprung wird rückwärts von der nächsten Regelblutung aus bestimmt, weil die zweite Zyklushälfte deutlich konstanter ist als die erste. Die Formel lautet: erster Tag der letzten Periode plus Zykluslänge minus 14 Tage. Bei einem 28-Tage-Zyklus mit Beginn am 01.02.2026 ergibt das den 15.02.2026. Die BZgA nennt dafür „etwa 10 bis 14 Tage vor der nächsten Periode“.
Fruchtbar sind die fünf Tage vor dem Eisprung, der Eisprungtag selbst und der Tag danach. Der Grund: Spermien überleben laut BZgA bis zu fünf Tage im Körper, die Eizelle ist nach dem Eisprung nur etwa 24 Stunden befruchtungsfähig. Am wahrscheinlichsten wird eine Schwangerschaft ein bis zwei Tage vor dem Eisprung.
Ein Kalenderrechner liefert eine Schätzung, keine Messung. Nur etwa jede zehnte Frau hat einen 28-Tage-Zyklus, und auch bei derselben Frau schwankt die Zykluslänge von Monat zu Monat (BZgA). Krankheit, Stress, Reisen oder das Absetzen hormoneller Verhütung verschieben den Eisprung zusätzlich. Genauer wird es mit Aufwachtemperatur und Zervixschleim oder mit LH-Tests.
Nein. Die reine Kalenderrechnung ist zur Verhütung nicht geeignet: Das IQWiG nennt die Kalender-Methode „sehr unsicher“, weil Zykluslänge und Eisprungzeitpunkt schwanken, und die WHO ordnet Methoden der Zykluswahrnehmung als weniger zuverlässig ein. Wer eine Schwangerschaft verhindern möchte, lässt sich frauenärztlich zu sicheren Methoden beraten.
Die Lutealphase ist die zweite Zyklushälfte zwischen Eisprung und nächster Regelblutung. Sie dauert bei den meisten Frauen 12 bis 16 Tage; 14 Tage sind die übliche Standardannahme und der Vorgabewert dieses Rechners. Wer seine Lutealphase aus NFP-Aufzeichnungen kennt, trägt sie im Zusatzfeld ein: das verschiebt Eisprung und Geburtstermin entsprechend.
Eisprungrechner: fruchtbare Tage online berechnen · https://easytools4me.de/eisprungrechner/
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