Prozentrechner: Prozente einfach online berechnen
Alle acht Aufgabentypen der Prozentrechnung, mit Rechenweg.
Rabatt, Endpreis und Rabattstaffel: mit Rechenweg berechnen.
Rabattbetrag20,00 €
20 % Rabatt auf 100,00 € ergeben einen Endpreis von 80,00 €.
Was dieser Rechner nicht berücksichtigt
Ein Rabatt bezieht sich immer auf einen Ursprungspreis (100 %) und zieht davon einen Rabattsatz in Prozent ab. Der abgezogene Betrag ist der Rabattbetrag, was übrig bleibt, ist der Endpreis. Die Grundformel lautet Rabattbetrag = Ursprungspreis × Rabattsatz ÷ 100, der Endpreis ist der Ursprungspreis abzüglich dieses Betrags.
Wer die Formel nicht auswendig lernen möchte, kommt über den Dreisatz zum selben Ergebnis:
Die letzte Zeile ist wieder die Grundformel: Der Rabattbetrag ist das Rabattsatz-Fache eines Prozents vom Ursprungspreis.
| Aufgabentyp | Eingaben | Formel |
|---|---|---|
| Endpreis nach Rabatt berechnen | Ursprungspreis, Rabattsatz | Endpreis = Ursprungspreis − (Ursprungspreis × Rabattsatz ÷ 100) |
| Rabattsatz berechnen | Ursprungspreis, Endpreis | Rabattsatz = (Ursprungspreis − Endpreis) ÷ Ursprungspreis × 100 |
| Ursprungspreis berechnen | Endpreis, Rabattsatz | Ursprungspreis = Endpreis ÷ (1 − Rabattsatz ÷ 100) |
| Zwei Rabatte nacheinander berechnen | Ursprungspreis, zwei Rabattsätze | Endpreis = Ursprungspreis × (1 − P₁ ÷ 100) × (1 − P₂ ÷ 100) |
Eine Jacke kostet 89,90 €. Zuerst gibt es 20 % Rabatt: 89,90 € × 0,80 = 71,92 €. Auf diesen bereits reduzierten Preis kommen weitere 10 % obendrauf: 71,92 € × 0,90 = 64,73 €. Wer stattdessen die beiden Prozentsätze addiert und 89,90 € × 0,70 = 62,93 € rechnet, unterstellt einen einmaligen Rabatt von 30 %, das sind 1,80 € zu viel Nachlass. Der tatsächliche Effektivsatz liegt bei 28 %, nicht bei 30 %, weil sich der zweite Rabatt auf den schon reduzierten Preis bezieht statt auf den ursprünglichen. Beispiel im Rechner öffnen. Bei drei oder mehr gestaffelten Rabatten gilt dasselbe Prinzip erneut: Jeder weitere Rabatt wirkt auf den Preis, der nach den vorherigen Schritten übrig bleibt.
Rabatt und Mehrwertsteuer sind zwei unabhängige Prozentsätze auf denselben Ausgangsbetrag. Ob ein Händler den Rabatt zuerst vom Bruttopreis abzieht und danach die enthaltene Umsatzsteuer herausrechnet, oder umgekehrt zuerst den Nettobetrag ermittelt und danach beide Prozentsätze getrennt anwendet: Der Nettobetrag am Ende ist derselbe. Der Steuersatz nach § 12 UStG ändert sich durch einen Rabatt nicht. Wer Netto- und Bruttopreise umrechnen möchte, nutzt dafür den Mehrwertsteuer-Rechner.
Eine Jacke kostet 49,90 € und ist um 25 % reduziert. Das ist der Aufgabentyp „Endpreis nach Rabatt berechnen“: Tragen Sie 49,90 als Ursprungspreis und 25 als Rabattsatz ein, zeigt der Rechner einen Rabattbetrag von 12,48 € und einen Endpreis von 37,42 €. Beispiel im Rechner öffnen.
Ein Artikel kostete 250,00 € und wird jetzt für 200,00 € angeboten. Gesucht ist der gewährte Rabattsatz, das ist der Aufgabentyp „Rabattsatz berechnen“: Tragen Sie 250 als Ursprungspreis und 200 als Preis nach Rabatt ein, nennt der Rechner einen Rabattbetrag von 50,00 € und einen Rabattsatz von 20 %. Beispiel im Rechner öffnen.
Die eingangs genannte Jacke für 89,90 € bekommt zuerst 20 % Rabatt, dann weitere 10 % auf den reduzierten Preis. Das ist der Aufgabentyp „Zwei Rabatte nacheinander berechnen“: Tragen Sie 89,90 als Ursprungspreis, 20 als ersten und 10 als zweiten Rabattsatz ein, zeigt der Rechner 71,92 € nach dem ersten Schritt und 64,73 € als endgültigen Preis, ein Gesamtrabatt von 28 %, nicht 30 %. Beispiel im Rechner öffnen.
Wer einen Nachlass für schnelle Zahlung statt eines Rabatts durchrechnen möchte, findet dafür den Skontorechner.
Weil sich der zweite Rabatt nicht mehr auf den Ausgangspreis bezieht, sondern auf den bereits reduzierten Preis. Aus 50,00 € macht ein erster Rabatt von 20 % zunächst 40,00 €. Die weiteren 10 % ziehen davon nur noch 4,00 € ab, denn 10 % von 40,00 € sind eben nicht 10 % von 50,00 €. Am Ende bleiben 36,00 € stehen, ein Nachlass von 28 % auf den Ausgangspreis, zwei Prozentpunkte weniger, als die einfache Addition 20 % + 10 % vermuten lässt.
Das hängt davon ab, auf welchen Betrag sich der beworbene Rabatt bezieht: Meist ist das der ausgezeichnete Bruttopreis. Rabatt und Mehrwertsteuer sind zwei unabhängige Prozentsätze auf denselben Ausgangsbetrag: Ob Sie zuerst den Rabatt abziehen und danach die Umsatzsteuer herausrechnen oder umgekehrt, der Nettobetrag am Ende bleibt derselbe. Der Steuersatz selbst ändert sich durch einen Rabatt nicht: § 12 UStG bleibt in beiden Rechenwegen unverändert.
Ein Rabatt senkt den Preis sofort und bedingungslos, unabhängig davon, wann Sie zahlen. Ein Skonto dagegen ist ein Nachlass, den Sie sich nur sichern, wenn Sie innerhalb einer vereinbarten Frist zahlen, etwa 2 % bei Zahlung binnen 10 Tagen statt der vollen Zahlungsfrist von 30 Tagen. Skonto lässt sich außerdem in einen effektiven Jahreszins umrechnen, weil die frühere Zahlung einen Zinsvorteil bedeutet; dafür ist ein eigener Skontorechner das passendere Werkzeug.
Nach § 11 PAngV muss sich eine beworbene Preisermäßigung auf den niedrigsten Gesamtpreis beziehen, den der Händler innerhalb der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung verlangt hat. Ein Händler kann also nicht kurz vor dem Rabatt den Preis anheben, um anschließend einen höheren Nachlass zu bewerben. Der im Rechner eingetragene Ursprungspreis ist damit rechtlich nur dann als Vergleichspreis zulässig, wenn er diesen 30-Tage-Zeitraum tatsächlich widerspiegelt.
Das entscheidet allein der Händler: Einen gesetzlichen Anspruch auf die Kombination zweier Rabatte gibt es nicht. Erlaubt er es, gilt dieselbe Rabattstaffel-Logik wie beim Aufgabentyp „Zwei Rabatte nacheinander berechnen“: Zwei gestapelte Codes von je 15 % ergeben zusammen nicht 30 %, sondern nur 27,75 % Nachlass, weil sich der zweite Code auf den bereits reduzierten Preis bezieht.
Rabattrechner: Rabatt, Endpreis und Rabattstaffel berechnen · https://easytools4me.de/rabattrechner/
Berechnet mit easytools4me.de. Ohne Gewähr.