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DPI-Rechner für Pixel, Druckgröße und Auflösung

Pixel, Zentimeter und DPI umrechnen.

Was gesucht ist

Die drei Richtungen derselben Rechnung: Auflösung, Pixelzahl oder Druckgröße. Die nicht gebrauchten Felder werden bei der gewählten Richtung nicht benötigt.

Die Bildbreite in Pixeln, als ganze Zahl.

Die Bildhöhe in Pixeln, als ganze Zahl.

Die Druckbreite in Zentimetern, die physische Seite des Drucks.

Die Druckhöhe in Zentimetern, die physische Seite des Drucks.

Die Pixeldichte in Punkten je Zoll (DPI) als Ziel- oder Ausgangsgröße.

Auflösung in der Breite300,0 DPI

Auflösung in der Höhe
300,0 DPI

Aus einer Bildbreite von 2.480 px und einer Druckbreite von 21,00 cm wird eine Auflösung von 300,0 DPI, aus einer Bildhöhe von 3.508 px und einer Druckhöhe von 29,70 cm eine Auflösung von 300,0 DPI.

Rechenweg ansehen

So wird gerechnet

Die Brücke ist der Zoll. Alle drei Rechnungen laufen über dieselbe exakte Definition: Ein Zoll sind 2,54 Zentimeter, ohne Rundung. Die Auflösung in DPI zählt, wie viele Pixel auf einen Zoll der Druckfläche entfallen.

Drei Richtungen, eine Formelfamilie. Sind Pixel und Druckgröße bekannt, wird die Pixelzahl mit 2,54 multipliziert und durch die Zentimeter geteilt, getrennt für Breite und Höhe. Sind Druckgröße und DPI bekannt, werden die Zentimeter mit der DPI-Zahl multipliziert und durch 2,54 geteilt, und das Ergebnis wird kaufmännisch auf ganze Pixel gerundet, denn ein Pixelbruch ist kein lieferbares Druckergebnis. Sind Pixel und DPI bekannt, werden die Pixel mit 2,54 multipliziert und durch die DPI-Zahl geteilt, und die Druckgröße bleibt ungerundet. Die beiden Bildseiten werden immer unabhängig voneinander gerechnet, keine Seite beeinflusst die andere.

Rechenbeispiel

Ein Bild von 2480 mal 3508 Pixeln soll auf 21,0 mal 29,7 cm gedruckt werden (das A4-Blatt): In der Breite sind das 2480 mal 2,54 geteilt durch 21,0, also rund 299,96 DPI; in der Höhe 3508 mal 2,54 geteilt durch 29,7, also rund 300,01 DPI. Beide Seiten liegen bei rund 300 DPI, sie weichen nur in den Nachkommastellen voneinander ab, weil die Pixel nicht exakt proportional zum A4-Format zugeordnet sind. Umgekehrt braucht ein A4-Druck bei 300 DPI rund 2480 mal 3508 Pixel.

Beispiel im Rechner öffnen

DPI, PPI und Schärfe im Druck

DPI zählt Punkte je Zoll auf dem Papier, PPI zählt Pixel je Zoll auf einem Bildschirm, und im Alltag des Rechnens meinen beide dieselbe Pixeldichte; Druckereien sprechen traditionell von DPI, Grafikprogramme von PPI, gemeint ist der Quotient aus Pixelzahl und physischer Größe.

Ob ein Druck scharf wirkt, hängt vom Betrachtungsabstand und vom Druckverfahren ab: Ein Plakat an der Wand wird aus mehreren Metern betrachtet und kommt mit deutlich weniger Pixeldichte aus als ein Fotobuch in der Hand. Als rein runde Anhaltswerte ohne verbindliche Grenze gelten im Heimdruck grob 150 DPI und im Offsetdruck grob 300 DPI; welcher Wert im Einzelfall passt, entscheidet die Betrachtung, nicht eine Zahl dieses Rechners.

Was dieser Rechner nicht abbildet

Der Rechner bewertet keine Schärfe und keine Druckqualität.

Er empfiehlt keine Interpolation und kein Upscaling.

Er kennt keine Druckerprofile und keine Tintenverteilung.

Er rechnet keine Scan-Auflösungen zurück.

Häufige Fragen

Wie viele Pixel braucht ein A4-Druck bei 300 DPI?

Ein A4-Blatt misst 21,0 mal 29,7 cm. Bei 300 DPI werden daraus rund 2480 Pixel in der Breite und 3508 Pixel in der Höhe: Die Zentimeter werden mit der DPI-Zahl multipliziert und durch 2,54 geteilt, denn ein Zoll sind exakt 2,54 Zentimeter. Der Rechner trägt genau dieses A4-Maß als Vorgabe, so dass die eigene Bildgröße direkt dagegen gehalten werden kann.

Wie berechnet man DPI aus Pixel und Druckgröße?

Die Pixelzahl wird mit 2,54 multipliziert und durch die Druckgröße in Zentimetern geteilt, getrennt für jede Seite: DPI = Pixel mal 2,54 durch Zentimeter. Ein Bild mit 2480 Pixeln Breite auf 21 cm Druckbreite ergibt rund 300 DPI. Beide Seiten werden unabhängig voneinander gerechnet, denn eine nicht proportionale Zuordnung kann je Seite unterschiedliche Werte liefern.

Wie groß wird ein Bild bei 72 DPI gedruckt?

Die Pixelzahl wird mit 2,54 multipliziert und durch 72 geteilt: Ein Bild von 1024 mal 768 Pixeln wird bei 72 DPI rund 36,1 mal 27,1 cm groß, ein Bild von 600 mal 400 Pixeln rund 21,2 mal 14,1 cm. Je weniger DPI, desto größer der Druck bei derselben Pixelzahl, und desto sichtbarer werden die einzelnen Bildpunkte aus der Nähe.

Warum nennen Druckereien 300 DPI und Monitore 72 oder 96?

Die Zahlen sind runde Anhaltswerte aus zwei verschiedenen Welten, keine Norm: Ein Druck liegt flach vor und wird aus kurzer Entfernung betrachtet, deshalb brauchen Druckpunkte eine hohe Dichte; ein Bildschirm wird aus größerem Abstand gesehen und zeigt Bildpunkte in Abständen, die historisch um 72 und 96 DPI liegen. Was im Einzelfall scharf wirkt, hängt vom Betrachtungsabstand und vom Druckverfahren ab.

Warum können die beiden Seiten verschiedene DPI haben?

Der Rechner rechnet beide Bildseiten unabhängig voneinander: Breite und Höhe des Bilds werden jeweils gegen die zugehörige Druckseite gesetzt. Passen die Pixel nicht proportional zur Druckgröße, etwa 2480 mal 2000 Pixel auf ein A4-Blatt, entsteht auf jeder Seite eine andere Pixeldichte; der Interpretationstext nennt diese Abweichung und ihren Grund.

Quellen

DPI-Rechner: Pixel, Druckgröße und Auflösung · https://easytools4me.de/dpi-rechner/

Berechnet mit easytools4me.de. Ohne Gewähr.