Brutto-Netto-Rechner 2026: Nettogehalt und Abzüge berechnen
Nettogehalt 2026 mit Lohnsteuer und gesetzlichen Sozialabgaben berechnen.
Wunsch-Netto eingeben, nötiges Brutto mit Steuern und Sozialabgaben berechnen.
Bitte Werte eingeben, das Ergebnis erscheint hier.
Dieser Rechner geht den Weg der Gehaltsabrechnung rückwärts. Sie geben an, wie viel Geld monatlich auf Ihrem Konto ankommen soll, und er ermittelt das Bruttogehalt, das dafür nötig ist. Die umgekehrte Rechnung, also vom bekannten Brutto zum Netto, erledigt der Brutto-Netto-Rechner. Die Faustregel für die Auswahl ist kurz: Steht die Zahl schon im Angebot oder im Arbeitsvertrag, nehmen Sie den Brutto-Netto-Rechner; kennen Sie nur den Betrag, den Sie am Monatsende brauchen, etwa vor einer Gehaltsverhandlung, sind Sie hier richtig.
Gerechnet wird ein voller Monat einer regulären, in allen vier Zweigen versicherungspflichtigen Beschäftigung, und zwar für Abrechnungsmonate des Jahres 2026. Beide Rechner teilen sich dieselbe Rechenlogik und dieselben gesetzlichen Werte; sie stehen nur deshalb in verschiedenen Kategorien des Katalogs, hier unter Steuern & Gehalt und dort unter Arbeit & Beruf, weil sie unterschiedliche Fragen beantworten und von unterschiedlichen Stellen aus gefunden werden sollen.
Der Weg vom Brutto zum Netto ist eine Kette von Regeln, nicht eine Multiplikation. Der Einkommensteuertarif des § 32a EStG steigt zonenweise an, sodass jeder zusätzliche Euro anders besteuert wird als der vorige. Die Sozialbeiträge laufen nur bis zu ihren Beitragsbemessungsgrenzen mit, danach bleiben sie stehen. Im Übergangsbereich gilt eine eigene gesetzliche Formel für die Bemessungsgrundlage. Der amtliche Programmablaufplan rundet an mehreren Stellen auf volle Euro oder volle Cent ab, und diese Rundungen lassen sich nicht rückwärts auflösen: aus einem Nettobetrag folgt kein eindeutiger Zwischenwert, aus dem sich das Brutto zurückrechnen ließe.
Deshalb scheitert auch die naheliegende Abkürzung. Wer bei einem bekannten Gehalt eine Abzugsquote misst und sein Wunsch-Netto durch diese Quote teilt, unterstellt, die Quote bliebe gleich. Sie bleibt es nicht: Sie steigt mit dem Einkommen, solange der Tarif progressiv wirkt, und sie sinkt wieder, sobald die Beitragsbemessungsgrenzen erreicht sind.
Statt zu rechnen, sucht dieses Werkzeug. Es probiert ein Bruttogehalt in der Mitte des unterstützten Bereichs, lässt daraus mit derselben Logik wie der Brutto-Netto-Rechner das Netto ermitteln und vergleicht es mit Ihrem Wunsch. Ist das Ergebnis zu niedrig, kann das gesuchte Brutto nur darüber liegen, ist es zu hoch, nur darunter. Der Suchbereich halbiert sich damit in jedem Schritt. Von 603,01 € bis zur Obergrenze dieses Rechners sind 25 solcher Halbierungen nötig, bis der verbleibende Bereich schmaler als ein halber Cent ist.
Danach folgt ein zweiter Durchgang, und der ist der eigentlich entscheidende. Das Netto steigt zwar auf einem Ein-Euro-Raster zuverlässig mit dem Brutto, auf der Cent-Ebene aber nicht lückenlos: weil die Jahreslohnsteuer in vollen Euro anfällt und anschließend durch zwölf geteilt wird, springt der Monatswert in Stufen von rund acht Cent, und einzelne Cent-Schritte können das Netto sogar minimal fallen lassen. Mehrere benachbarte Bruttobeträge führen deshalb häufig zum selben Netto. Der Rechner prüft aus diesem Grund jeden Cent-Betrag in einem Euro Umkreis um das Zwischenergebnis und wählt denjenigen mit der kleinsten Abweichung. Führen mehrere Beträge exakt zum selben Netto, gewinnt der niedrigste: das ist das kleinste Brutto, das Ihr Wunsch-Netto bereits erreicht, und damit die Zahl, die Sie in einer Verhandlung tatsächlich brauchen.
In der ganz überwiegenden Zahl der Fälle trifft der Rechner Ihr Wunsch-Netto auf den Cent genau, die Abweichung beträgt dann 0,00 €. Garantiert ist eine Abweichung von höchstens 0,50 €. Diese Grenze ist kein Sicherheitsabschlag, sondern eine Folge der Rundungsstufen des Programmablaufplans: Da das monatliche Netto in Stufen springt, muss nicht jeder denkbare Wunschbetrag von irgendeinem Bruttogehalt exakt getroffen werden. Wenn das eintritt, verschweigt das Ergebnis es nicht, sondern nennt das tatsächlich erreichte Netto und die Abweichung ausdrücklich.
Die Steuerklasse verschiebt das Ergebnis stärker als jede andere Angabe, weil sie bestimmt, welche Freibeträge schon beim monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden. Die Klassen I und IV führen bei sonst gleichen Angaben zum selben Brutto, die Klasse II enthält zusätzlich den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende, die Klasse III führt zu den niedrigsten und die Klassen V und VI zu den höchsten Abzügen. Für dasselbe Wunsch-Netto verlangt die Klasse VI daher ein spürbar höheres Brutto als die Klasse III. Das Faktorverfahren der Steuerklasse IV mit Faktor rechnet dieser Rechner nicht, auch nicht näherungsweise.
Der Solidaritätszuschlag fällt erst an, wenn die Jahreslohnsteuer die im Programmablaufplan hinterlegte Freigrenze von 20.350,00 € übersteigt; in der Steuerklasse III gilt der doppelte Betrag. Die Kirchensteuer ist keine Erhöhung der Lohnsteuer, sondern eine eigene Steuer auf die vom Programmablaufplan ausgewiesene Bemessungsgrundlage; ihr Hebesatz beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8,00 % und in allen übrigen Ländern 9,00 %. Wer kirchensteuerpflichtig ist, braucht für dasselbe Wunsch-Netto entsprechend mehr Brutto.
Vom Brutto gehen neben den Steuern die Arbeitnehmeranteile zu vier Zweigen ab. Der Rechner weist nur diese Anteile aus, weil nur sie das Netto mindern:
Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen steigen die Beiträge nicht weiter. Für Renten- und Arbeitslosenversicherung liegt die Grenze bei 8.450,00 € im Monat, für Kranken- und Pflegeversicherung bei 5.812,50 €. Das hat für die Rückwärtsrechnung eine praktische Folge: Oberhalb dieser Grenzen bringt jeder zusätzliche Euro Brutto verhältnismäßig mehr Netto, sodass ein hohes Wunsch-Netto weniger zusätzliches Brutto verlangt, als die Abzugsquote bei mittleren Gehältern vermuten lässt. Vorausgesetzt ist dabei, dass auch bei hohem Gehalt weiterhin Pflichtversicherung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung besteht.
Zwischen 603,01 € und 2.000,00 € Bruttoentgelt im Monat liegt der Übergangsbereich. Die Beschäftigung ist dort in allen Zweigen versicherungspflichtig, der Arbeitnehmeranteil wird aber aus einer abgesenkten Bemessungsgrundlage berechnet und steigt bis zur oberen Grenze gleitend auf den vollen Anteil an. Findet die Suche ein Brutto in diesem Korridor, weist das Ergebnis das ausdrücklich aus. Unterhalb der unteren Grenze beginnt der Minijob mit einer ganz anderen Systematik, und dort rechnet dieses Werkzeug nicht weiter.
Nicht jeder Wunschbetrag lässt sich mit einem Bruttogehalt aus dem unterstützten Bereich erreichen. In diesen Fällen gibt der Rechner kein geschätztes Ergebnis aus, sondern nennt die Grenze, an die er stößt:
Darüber hinaus bildet der Rechner die folgenden Fälle bewusst nicht ab, statt sie stillschweigend zu schätzen:
Verbindlich sind allein die Abrechnung Ihres Arbeitgebers und die Entscheidungen der zuständigen Stellen, also Finanzamt, Krankenkasse und Rentenversicherung. Ziehen Sie in besonderen Fällen einen Lohnsteuerhilfeverein oder eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater hinzu; nur diese dürfen steuerlich beraten.
Rechtsstand der verwendeten Parameter: 01.01.2026; zuletzt geprüft: 02.08.2026.
Beide Beispiele rechnet dieselbe Logik wie das Formular oben, mit denselben gesetzlichen Werten. Angenommen werden jeweils die Steuerklasse I, Nordrhein-Westfalen, keine Kirchensteuerpflicht, keine Kinder und der amtlich festgelegte durchschnittliche Zusatzbeitrag von 2,90 %.
Für ein Nettogehalt von 2.054,42 € sind 3.000,00 € brutto im Monat nötig. Erreicht werden damit 2.054,42 €, also genau der gewünschte Betrag. Die Abzüge verteilen sich so:
Wer diesen Bruttobetrag im Brutto-Netto-Rechner eingibt, landet wieder bei 2.054,42 €; die beiden Richtungen sind aufeinander abgestimmt. Beispiel im Rechner öffnen.
Wird als Wunsch-Netto 100,00 € eingetragen, kommt kein Ergebnis, sondern diese Meldung: „Bei 603,01 € brutto im Monat ergibt sich für Ihre Angaben ein Netto von 600,61 €. Ein niedrigeres Wunsch-Netto liegt außerhalb dieses Rechners; für Monatslöhne unterhalb der Minijobgrenze bietet er keine Berechnung." Der genannte Betrag ist keine gerundete Schätzung, sondern das Netto, das die Rechenlogik an der Untergrenze tatsächlich ausgibt. Beispiel im Rechner öffnen.
Was ein Monatsgehalt als Stundenlohn bedeutet, zeigt der Stundenlohn-Rechner; eine Gehaltsforderung, die als Prozentsatz im Raum steht, rechnet der Prozentrechner in einen Betrag um, bevor Sie ihn hier als Wunsch-Netto eintragen.
Weil die Abzugsquote selbst vom Bruttogehalt abhängt. Der Einkommensteuertarif des § 32a EStG steigt zonenweise an, die Sozialbeiträge enden an den Beitragsbemessungsgrenzen, und im Übergangsbereich gilt eine eigene Formel. Wer ein Wunsch-Netto durch eine Quote teilt, die bei einem anderen Brutto gemessen wurde, landet regelmäßig deutlich daneben. Der Rechner probiert stattdessen Bruttobeträge durch und prüft jeden einzelnen mit derselben amtlichen Rechenlogik.
In aller Regel auf den Cent genau. Nach der Intervallsuche prüft der Rechner jeden Cent-Betrag in einem Euro Umkreis um das Zwischenergebnis und wählt den Bruttobetrag mit der kleinsten Abweichung, bei Gleichstand den niedrigsten. Rechnerisch garantiert ist eine Abweichung von höchstens 0,50 €. Sie tritt nur auf, wenn wegen der Euro- und Cent-Rundungsstufen des Programmablaufplans kein Bruttobetrag im unterstützten Bereich exakt zu Ihrem Wunsch-Netto führt; das Ergebnis benennt die Abweichung dann ausdrücklich.
Dann rechnet das Werkzeug nicht weiter, sondern nennt die tatsächliche Grenze. Liegt Ihr Wunsch unter dem Netto, das an der unteren Entgeltgrenze dieses Rechners herauskommt, erscheint dieser Mindestbetrag im Klartext; liegt er über dem Netto bei 100.000,00 € brutto im Monat, erscheint der höchste erreichbare Wert. Geschätzt wird in keinem der beiden Fälle: unterhalb der Grenze gilt die Systematik des Minijobs, oberhalb endet der Anwendungsbereich dieses Rechners.
Die, die auf Ihrer nächsten Abrechnung tatsächlich stehen wird. Die Steuerklasse ist kein Verhandlungsgegenstand, sondern ein elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal nach § 39e EStG; Ehepaare und eingetragene Lebenspartner können sie beim Finanzamt wechseln, Alleinstehende nicht. Rechnen Sie mit der Klasse, die gilt, sonst verhandeln Sie über ein Brutto, das Ihr Netto verfehlt. Die Steuerklasse IV mit Faktor bildet dieser Rechner nicht ab.
Für Minijobs nicht. Unterhalb des Übergangsbereichs treten Pauschalabgaben des Arbeitgebers an die Stelle der hier gerechneten Arbeitnehmeranteile, und eine Eingabe darunter wird abgelehnt statt geschätzt. Nach oben endet der Rechner bei 100.000,00 € brutto im Monat. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen setzt die Berechnung außerdem voraus, dass weiterhin Pflichtversicherung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung besteht; privat Versicherte erhalten hier kein passendes Ergebnis.
Nur in der Richtung, nicht in der Rechtsgrundlage. Der Brutto-Netto-Rechner beantwortet die Frage: Ich kenne mein Brutto, was bleibt netto? Dieser hier beantwortet die umgekehrte: Ich weiß, was ich netto brauche, welches Brutto ist dafür nötig? Beide setzen den Programmablaufplan 2026 des Bundesfinanzministeriums und dieselben Beitragssätze ein. Ein Ergebnis von hier führt im anderen Rechner deshalb wieder genau auf Ihr Wunsch-Netto.
Stand: · zuletzt geprüft:
Brutto hochrechnen 2026: Wunschgehalt in Netto eingeben · https://easytools4me.de/netto-brutto-rechner/
Stand: 01.01.2026 · zuletzt geprüft: 02.08.2026
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