Notendurchschnitt berechnen: Zeugnisschnitt leicht ermitteln
Noten 1 bis 6 oder 0 bis 15 Punkte gewichtet mitteln, mit Rechenweg.
Abiturnote aus Block I und Block II nach der KMK-Formel.
Abiturdurchschnittsnote2,0
Block I bringt 450 Punkte und Block II 210 Punkte, zusammen 660 Punkte; nach der Formel der KMK-Vereinbarung ergibt das eine Durchschnittsnote von 2,0. Bis zur nächsten besseren Zehntelnote fehlt 1 Punkt.
| Block | Erreichte Punktzahl | Höchstpunktzahl | Mindestpunktzahl |
|---|---|---|---|
| Block I (Kurse) | 450 | 600 | 200 |
| Block II (Prüfungen) | 210 | 300 | 100 |
| Gesamtqualifikation | 660 | 900 | 300 |
Die Gesamtqualifikation des Abiturs zählt zwei Blöcke zusammen. Block I kommt aus den Halbjahresergebnissen der Qualifikationsphase, Block II aus den Prüfungsleistungen der Abiturprüfung. Der Rechner addiert die beiden Blockpunktzahlen zur Gesamtpunktzahl und rechnet daraus die Durchschnittsnote nach der Formel der KMK-Vereinbarung.
| Block | Höchstpunktzahl | Mindestpunktzahl |
|---|---|---|
| Block I (Kurse) | 600 | 200 |
| Block II (Prüfungen) | 300 | 100 |
| Gesamtqualifikation | 900 | 300 |
Anlage 4 der KMK-Vereinbarung zur gymnasialen Oberstufe und Abiturprüfung gibt die Formel N = 17/3 − E/180 vor, wobei E die Gesamtpunktzahl aus beiden Blöcken ist. Der Zähler 1020 in der Rechnung des Rechners ist 17 × 60, also die Formel 17/3 auf den Nenner 180 gebracht.
Das Ergebnis wird auf eine Dezimalstelle abgeschnitten, nicht gerundet: die Tabelle der Anlage weist 822 Punkten die Note 1,1 zu und 823 Punkten die Note 1,0, was nur beim Abschneiden herauskommt. Der Rechner bildet dieses Abschneiden in ganzzahliger Arithmetik ab und kann deshalb nicht an einem Fließkommarest scheitern; jede angezeigte Note ist ein Vielfaches von 0,1.
Oberhalb von 840 Punkten fällt die Formel rechnerisch unter 1,0. Die Durchschnittsnote endet deshalb bei 1,0: von 823 Punkten an bis zur Höchstpunktzahl von 900 Punkten ist die Note 1,0, besser kann ein Abitur nicht sein. Der Rechner zeigt in diesem Bereich bewusst keinen Punktabstand zu einer besseren Note, weil es sie nicht gibt.
Bestanden ist eine Prüfung nur, wenn drei Bedingungen zugleich erfüllt sind: Block I erreicht die Mindestpunktzahl von 200 Punkten (Ziff. 9.4.7), Block II die Mindestpunktzahl von 100 Punkten (Ziff. 9.4.8) und die Gesamtqualifikation die Mindestpunktzahl von 300 Punkten (Ziff. 9.4.2). Wer eine der drei verfehlt, besteht nicht, auch wenn die anderen reichen würden. Der Rechner zeigt in diesem Fall keine Note, denn eine Durchschnittsnote für ein nicht bestandenes Abitur wird nicht erteilt.
Wer seine Kurspunkte einzeln kennt, aber keine fertige Block I-Punktzahl hat, lässt Block I normieren: die Summe aller eingebrachten Kurspunkte wird mit dem Normierungsfaktor von 40 multipliziert und durch die Anzahl der Kurse geteilt, kaufmännisch gerundet. Je Kurs sind höchstens 15 Punkte möglich (Anlage 3); eine Kurspunktsumme, die darüber hinausgeht, weist der Rechner als Fehler aus, statt sie still zu kappen.
Die Formel 17/3 − E/180 ist dieselbe Rechnung wie (17 − E/60) ÷ 3, also die Kursformel des Notendurchschnitt-Rechners angewandt auf den Punktedurchschnitt E/60: wer 660 Gesamtpunkte erreicht, liegt im Durchschnitt bei 11 Punkten je Kurs, und (17 − 11) ÷ 3 ergibt dieselbe Note 2,0. Beide Rechner schreiben dieselbe Formel einmal und prüfen die Identität; niemand rechnet hier zwei verschiedene Noten aus.
Aus dem Zeugnis: Block I mit 450 Punkten, Block II mit 210 Punkten.
Schritt 1: zusammenzählen: 450 + 210 = 660 Punkte.
Schritt 2: die drei Bestehensbedingungen prüfen: beide Blockpunktzahlen und die Gesamtpunktzahl
liegen über ihren Mindestgrenzen, die Prüfung ist bestanden.
Schritt 3: die Note abschneiden: 10 × (1020 − 660) geteilt durch 180 ergibt genau 20
Zehntel, Note 2,0. Bis zur nächsten besseren Zehntelnote 1,9
fehlt 1 Punkt.
Beispiel im Rechner
öffnen.
Aus der Punkteübersicht: 380 Punkte aus 36 eingebrachten Kursen, Block II mit 250 Punkten.
Schritt 1: Block I normieren: 380 × 40 geteilt durch 36 ergibt
422,22, kaufmännisch gerundet 422 Punkte.
Schritt 2: zusammenzählen: 422 + 250 = 672 Punkte, alle drei
Bestehensbedingungen erfüllt.
Schritt 3: die Note abschneiden: aus 672 Punkten werden 19 Zehntel, Note 1,9.
Bis zur nächsten besseren Zehntelnote 1,8 fehlen 7 Punkte.
Beispiel
im Rechner öffnen.
Der Rechner prüft nur die drei Punktzahl-Bedingungen des Bestehens. Was er bewusst nicht kennt:
Maßgeblich ist in allen diesen Fällen immer die Abiturzeugnis-Berechnung der Schule.
Die Gesamtqualifikation zählt zwei Blöcke zusammen: Block I bringt die Halbjahresergebnisse der Qualifikationsphase ein und ist mit höchstens 600 Punkten gewichtet, Block II enthält die Leistungen der Abiturprüfung und ist mit höchstens 300 Punkten gewichtet. Zusammen sind höchstens 900 Punkte möglich. Im Modus „Blockpunkte direkt eingeben“ trägt der Rechner beide Blockpunktzahlen direkt aus dem Zeugnis oder der Punkteübersicht der Schule ein; im anderen Modus reicht die Kurspunktsumme, wenn Sie die Zahl der eingebrachten Kurse mit angeben, und Block I wird daraus normiert.
Die Formel der KMK-Vereinbarung (Anlage 4) lautet N = 17/3 − E/180, wobei E die Gesamtpunktzahl aus beiden Blöcken ist. Der Rechner schneidet das Ergebnis auf eine Dezimalstelle ab und rundet nicht: 822 Punkte ergeben die Note 1,1, 823 Punkte ergeben die Note 1,0. Von 823 Punkten an fällt die Formel rechnerisch unter 1,0; die Durchschnittsnote endet deshalb bei 1,0, und besser als 1,0 kann ein Abitur nicht sein.
Die KMK-Vereinbarung setzt drei Bedingungen: Block I braucht mindestens 200 Punkte (Ziff. 9.4.7), Block II mindestens 100 Punkte (Ziff. 9.4.8) und die Gesamtqualifikation mindestens 300 Punkte (Ziff. 9.4.2). Alle drei müssen zugleich erfüllt sein; wer zum Beispiel Block I mit 199 Punkten verfehlt, besteht auch dann nicht, wenn die Gesamtpunktzahl reichen würde. Der Rechner weist jede verletzte Bedingung beim Namen aus.
Eine Abiturdurchschnittsnote wird nur erteilt, wenn die Prüfung bestanden ist. Eine Note zum gescheiterten Ergebnis zu berechnen wäre eine erfundene Zahl, die es amtlich nicht gibt. Der Rechner zeigt deshalb bei nicht bestandener Prüfung die Gesamtpunktzahl, beide Blockpunktzahlen und die konkret verletzte Bedingung, aber keinen Notenwert. Sobald alle drei Bedingungen erfüllt sind, erscheint die Note nach der Formel der KMK-Vereinbarung.
Die Rechnung folgt derselben Formel wie die Zeugnis-Berechnung, aber maßgeblich ist immer die Abiturzeugnis-Berechnung Ihrer Schule. Sie prüft zusätzlich die Bedingungen, die dieser Rechner nicht kennt: welche Kurse eingebracht werden müssen und dürfen, wie viele Unterkurse zulässig sind und welche Mindestpunkte in einzelnen Prüfungen erreicht werden müssen; in Bayern gilt ein abweichend strukturiertes Modell. Rundungsfragen und Grenzfälle entscheidet die Schule, nicht der Rechner.
Stand: · zuletzt geprüft:
Abischnitt berechnen: Abiturnote aus den Punkten · https://easytools4me.de/abischnitt-rechner/
Stand: 16.03.2023 · zuletzt geprüft: 02.09.2026
Berechnet mit easytools4me.de. Ohne Gewähr.