Notendurchschnitt berechnen: Zeugnisschnitt leicht ermitteln
Noten 1 bis 6 oder 0 bis 15 Punkte gewichtet mitteln, mit Rechenweg.
ECTS-Punkte summieren und den gewichteten Notenschnitt bilden.
ECTS-Punkte des Moduls aus Ihrem Notenspiegel, zum Beispiel 5 oder 2,5. Ein Modul zählt, sobald Sie hier etwas eintragen.
Deutsche Hochschulnote von 1,0 (sehr gut) bis 5,0 (nicht bestanden). Leer lassen bei unbenoteten Modulen.
Bitte Werte eingeben, das Ergebnis erscheint hier.
Die ECTS-Einstufung A bis E gibt dieser Rechner bewusst nicht aus. Sie ist eine relative Rangnote, die Ihre Note mit der Notenverteilung einer Vergleichsgruppe vergleicht: A bedeutet, zur besten Gruppe zu gehören, E bedeutet, zur schwächsten zu gehören. Für diese Einstufung braucht man die Verteilung der Gruppe, also wie viele Personen welche Note erreicht haben. Aus den eigenen Modulnoten allein lässt sich das nicht berechnen, und eine erfundene Rangnote wäre wertlos.
Die Umrechnung ausländischer Noten in deutsche Noten ist nicht enthalten. Die modifizierte Bayerische Formel dafür braucht die höchste und die niedrigste bestandene Note der Notenskala der abgebenden Hochschule; das ist ein eigener Rechenfall und gehört zu einer eigenen Umrechnung.
Hochschulspezifische Regeln bildet der Rechner nicht ab: Streichresultate, Bestnotenregelungen, eine gesonderte Gewichtung der Abschlussarbeit und die Frage, welche Module überhaupt in den Abschlussgrad eingebracht werden, entscheidet Ihre Prüfungsordnung. Gleiches gilt dafür, ob ein Modul aus einem anderen Studiengang oder Studium anrechenbar ist.
Der Rechner speichert nichts und kennt Ihre Prüfungsordnung nicht. In der Adresszeile stehen nur die eingegebenen Zahlen, damit Sie Ihr Ergebnis teilen können.
Beim gewichteten Notendurchschnitt zählt jede Note so viel, wie ECTS-Punkte sie trägt: Schnitt = Summe (ECTS × Note) ÷ Summe der benoteten ECTS-Punkte. Daneben steht der ungewichtete Durchschnitt Summe der Noten ÷ Anzahl der Noten, der jede Note gleich stark zählt. Ein Modul zählt genau dann mit, wenn Sie seine ECTS-Punkte eintragen; der Wert 0 ist zulässig, zum Beispiel für eine nicht angerechnete Leistung.
Zwei Module mit denselben Noten 1,0 und 2,0 zeigen den Unterschied. Tragen beide je 5 ECTS-Punkte, zählen sie gleich schwer, beide Durchschnitte liegen bei 1,50. Trägt das 1,0-Modul aber 10 ECTS-Punkte und das 2,0-Modul nur 5, rechnet der gewichtete Schnitt (10 × 1,0 + 5 × 2,0) ÷ 15 = 1,3333…, angezeigt 1,33, während der ungewichtete bei 1,50 bleibt. Der gewichtete Schnitt rückt deshalb näher an die Note des größeren Moduls, weil dieses mehr Arbeitsaufwand bedeutet und zumeist mehr Bedeutung für den Abschluss hat.
Ein unbenotetes Modul, etwa ein bestandenes Praktikum, zählt voll in die Summe der ECTS-Punkte und in den Fortschritt, bleibt aber aus beiden Durchschnitten heraus: ohne Note gibt es nichts zu mitteln. Seine Tabellenzeile zeigt deshalb in den Spalten Note und ECTS mal Note einen Strich. Ein Modul mit 0 ECTS und einer Note zieht nur den ungewichteten Durchschnitt, im gewichteten hat es das Gewicht null. Tragen alle benoteten Module null ECTS-Punkte, ist der gewichtete Schnitt nicht definiert, und der Rechner zeigt nur den ungewichteten, mit einem Hinweis, warum.
Der Fortschritt rechnet Summe der ECTS-Punkte ÷ Ziel × 100, der Rest ist das Ziel minus die Summe, mindestens 0. Haben Sie Ihr Ziel erreicht oder überschritten, zeigt der Rechner das an, statt den Fortschritt bei 100 % zu kappen. Das Ziel ist eine eigene Eingabe, die 180 als Vorgabe ist nur ein Demonstrationswert; die Punktzahl Ihres Abschlusses steht in Ihrer Prüfungsordnung.
Ihre Hochschule legt fest, welche Module in den Abschlussgrad eingehen und wie sie gewichtet werden. Der Rechner mittelt allein die Zeilen, die Sie selbst eintragen.
Vier Module mit je 6 ECTS-Punkten und den Noten 1,0; 1,3; 2,3 und 3,0.
Schritt 1: die Punkte addieren: 6 + 6 + 6 + 6 = 24,0 ECTS-Punkte.
Schritt 2: jede Note mit ihren Punkten multiplizieren: 6 × 1,0 = 6,0 · 6 × 1,3 = 7,8 ·
6 × 2,3 = 13,8 · 6 × 3,0 = 18,0, Summe 45,60.
Schritt 3: teilen: 45,60 ÷ 24,0 = 1,90. Der ungewichtete Durchschnitt
(1,0 + 1,3 + 2,3 + 3,0) ÷ 4 = 7,6 ÷ 4 liegt ebenfalls bei 1,90: bei gleichen
Modulgrößen sind beide Zahlen identisch.
Schritt 4: der Fortschritt zum Ziel von 180,0 ECTS-Punkten liegt bei
24,0 ÷ 180,0 × 100 = 13,3 %, es fehlen 156,0.
Beispiel im Rechner öffnen.
Drei Module: 5 ECTS-Punkte mit der Note 1,0, 15 ECTS-Punkte mit der Note 2,0 und 10 ECTS-Punkte mit der Note 1,7.
Schritt 1: die Punkte addieren: 5 + 15 + 10 = 30,0 ECTS-Punkte.
Schritt 2: jede Note mit ihren Punkten multiplizieren: 5 × 1,0 = 5,0 · 15 × 2,0 = 30,0 ·
10 × 1,7 = 17,0, Summe 52,00.
Schritt 3: teilen: 52,00 ÷ 30,0 = 1,7333…, angezeigt 1,73. Der ungewichtete
Durchschnitt (1,0 + 2,0 + 1,7) ÷ 3 = 4,7 ÷ 3 = 1,5667…, angezeigt 1,57. Das
Modul mit 15 ECTS-Punkten bestimmt den gewichteten Schnitt besonders stark: Seine 2,0 geht mit
demselben Gewicht ein wie die beiden anderen Module zusammen.
Schritt 4: der Fortschritt zum Ziel von 180,0 ECTS-Punkten liegt bei
30,0 ÷ 180,0 × 100 = 16,7 %, es fehlen 150,0.
Beispiel im Rechner öffnen.
ECTS bedeutet European Credit Transfer and Accumulation System. Hochschulen nutzen dieses europäische System, um Studienleistungen zu übertragen und anzurechnen. Ein ECTS-Punkt steht für den gesamten Arbeitsaufwand eines Moduls, also für Lehrveranstaltungen, Übungen, Nacharbeit und Prüfungsvorbereitung. Die Zahl der Sitzungen reicht dafür nicht aus, denn Kurse mit gleichem Stundenumfang können unterschiedlich viel Eigenarbeit erfordern. Der ECTS Users' Guide der Europäischen Kommission beschreibt ECTS als Grundlage für vergleichbare und übertragbare Studienleistungen in Europa. Die Prüfungsordnung Ihrer Hochschule legt fest, wie viele Punkte ein Modul umfasst.
Module wiegen unterschiedlich schwer. Ein Seminar mit 10 ECTS-Punkten bedeutet rund doppelt so viel Arbeitsaufwand wie eines mit 5 Punkten, und eine mäßige Note in dem größeren Modul drückt den Schnitt stärker, als eine glatte Eins im Mini-Modul ihn heben kann. Der Rechner bildet beides ab: den gewichteten Durchschnitt, in dem jede Note mit ihrem ECTS-Anteil zählt, und daneben den ungewichteten, in dem jede Note dasselbe Gewicht hat. Bei einheitlicher Modulgröße kommen beide auf denselben Wert, nur unterschiedliche Punktwerte trennen sie.
A bis E sind keine festen Notenwerte. Hinter ihnen steckt eine Rangordnung innerhalb einer Vergleichsgruppe, etwa allen Teilnehmenden eines Moduls. Die beste Gruppe erhält ein A, die schwächste ein E, und zwischen beiden liegen B, C und D. Welche Note einer Rangstufe entspricht, entscheidet die Notenverteilung dieser Gruppe. Eine solche Verteilung liegt dem Rechner nicht vor, er sieht ausschließlich die Noten, die Sie selbst eintragen.
Nach Punkten ja, nach Note nein: Ein bestandenes Praktikum oder ein Wahlpflichtfach mit der Bewertung „bestanden" bringt seine ECTS-Punkte voll ein, sie zählen in die Summe und in den Fortschritt zu Ihrem Ziel. In beide Durchschnitte geht das Modul nicht ein, denn ohne Note fehlt der Wert, den man mitteln könnte; seine Tabellenzeile zeigt einen Strich. Umgekehrt darf ein Modul auch null Punkte tragen, eine nicht angerechnete Leistung etwa: Es zählt dann nur im ungewichteten Schnitt und bleibt im gewichteten ohne Gewicht.
Nach den ländergemeinsamen Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen trägt ein Bachelorabschluss nicht weniger als 180 ECTS-Punkte, ein Masterabschluss 300, jeweils gerechnet auf das gesamte Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Im Einzelfall können Abweichungen gelten. Verbindlich bleibt für Ihren Abschluss allein die Prüfungsordnung Ihrer Hochschule. Tragen Sie im Zweifel deren Punktzahl als Ziel ein.
ECTS-Rechner: Punkte und Notenschnitt im Studium · https://easytools4me.de/ects-rechner/
Berechnet mit easytools4me.de. Ohne Gewähr.