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ECTS-Punkte und gewichteten Notendurchschnitt berechnen

ECTS-Punkte summieren und den gewichteten Notenschnitt bilden.

ECTS-Punkte des Moduls aus Ihrem Notenspiegel, zum Beispiel 5 oder 2,5. Ein Modul zählt, sobald Sie hier etwas eintragen.

Deutsche Hochschulnote von 1,0 (sehr gut) bis 5,0 (nicht bestanden). Leer lassen bei unbenoteten Modulen.

Ihr selbst gesetztes Ziel, zum Beispiel 180 für einen Bachelor. Nur für die Fortschrittsanzeige.

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Was der Rechner nicht beantwortet

Die ECTS-Einstufung A bis E gibt dieser Rechner bewusst nicht aus. Sie ist eine relative Rangnote, die Ihre Note mit der Notenverteilung einer Vergleichsgruppe vergleicht: A bedeutet, zur besten Gruppe zu gehören, E bedeutet, zur schwächsten zu gehören. Für diese Einstufung braucht man die Verteilung der Gruppe, also wie viele Personen welche Note erreicht haben. Aus den eigenen Modulnoten allein lässt sich das nicht berechnen, und eine erfundene Rangnote wäre wertlos.

Die Umrechnung ausländischer Noten in deutsche Noten ist nicht enthalten. Die modifizierte Bayerische Formel dafür braucht die höchste und die niedrigste bestandene Note der Notenskala der abgebenden Hochschule; das ist ein eigener Rechenfall und gehört zu einer eigenen Umrechnung.

Hochschulspezifische Regeln bildet der Rechner nicht ab: Streichresultate, Bestnotenregelungen, eine gesonderte Gewichtung der Abschlussarbeit und die Frage, welche Module überhaupt in den Abschlussgrad eingebracht werden, entscheidet Ihre Prüfungsordnung. Gleiches gilt dafür, ob ein Modul aus einem anderen Studiengang oder Studium anrechenbar ist.

Der Rechner speichert nichts und kennt Ihre Prüfungsordnung nicht. In der Adresszeile stehen nur die eingegebenen Zahlen, damit Sie Ihr Ergebnis teilen können.

So wird gerechnet

Der gewichtete Notendurchschnitt teilt jede Note durch die ECTS-Punkte, die sie trägt: Schnitt = Summe (ECTS × Note) ÷ Summe der benoteten ECTS-Punkte. Daneben steht der ungewichtete Durchschnitt Summe der Noten ÷ Anzahl der Noten, der jede Note gleich stark zählt. Ein Modul zählt genau dann mit, wenn Sie seine ECTS-Punkte eintragen; der Wert 0 ist zulässig, zum Beispiel für eine nicht angerechnete Leistung.

Warum die Gewichtung den Schnitt verschiebt

Zwei Module mit denselben Noten 1,0 und 2,0 zeigen den Unterschied. Tragen beide je 5 ECTS-Punkte, zählen sie gleich schwer, beide Durchschnitte liegen bei 1,50. Trägt das 1,0-Modul aber 10 ECTS-Punkte und das 2,0-Modul nur 5, rechnet der gewichtete Schnitt (10 × 1,0 + 5 × 2,0) ÷ 15 = 1,3333…, angezeigt 1,33, während der ungewichtete bei 1,50 bleibt. Der gewichtete Schnitt rückt deshalb näher an die Note des größeren Moduls, weil dieses mehr Arbeitsaufwand bedeutet und zumeist mehr Bedeutung für den Abschluss hat.

Module ohne Note und Module mit null ECTS

Ein unbenotetes Modul, etwa ein bestandenes Praktikum, zählt voll in die Summe der ECTS-Punkte und in den Fortschritt, bleibt aber aus beiden Durchschnitten heraus: ohne Note gibt es nichts zu mitteln. Seine Tabellenzeile zeigt deshalb in den Spalten Note und ECTS mal Note einen Strich. Ein Modul mit 0 ECTS und einer Note zieht nur den ungewichteten Durchschnitt, im gewichteten hat es das Gewicht null. Tragen alle benoteten Module null ECTS-Punkte, ist der gewichtete Schnitt nicht definiert, und der Rechner zeigt nur den ungewichteten, mit einem Hinweis, warum.

Fortschritt und Rest bis zum Ziel

Der Fortschritt rechnet Summe der ECTS-Punkte ÷ Ziel × 100, der Rest ist das Ziel minus die Summe, mindestens 0. Erreicht oder überschritten Sie Ihr Ziel, zeigt der Rechner das an, statt den Fortschritt bei 100 % zu kappen. Das Ziel ist eine eigene Eingabe, die 180 als Vorgabe ist nur ein Demonstrationswert; die Punktzahl Ihres Abschlusses steht in Ihrer Prüfungsordnung.

Ihre Hochschule legt fest, welche Module in den Abschlussgrad eingehen und wie sie gewichtet werden. Der Rechner mittelt allein die Zeilen, die Sie selbst eintragen.

Rechenbeispiel

Beispiel 1: gleiche Modulgrößen, beide Durchschnitte fallen zusammen

Vier Module mit je 6 ECTS-Punkten und den Noten 1,0; 1,3; 2,3 und 3,0.

Schritt 1: die Punkte addieren: 6 + 6 + 6 + 6 = 24,0 ECTS-Punkte.
Schritt 2: jede Note mit ihren Punkten multiplizieren: 6 × 1,0 = 6,0 · 6 × 1,3 = 7,8 · 6 × 2,3 = 13,8 · 6 × 3,0 = 18,0, Summe 45,60.
Schritt 3: teilen: 45,60 ÷ 24,0 = 1,90. Der ungewichtete Durchschnitt (1,0 + 1,3 + 2,3 + 3,0) ÷ 4 = 7,6 ÷ 4 liegt ebenfalls bei 1,90: bei gleichen Modulgrößen sind beide Zahlen identisch.
Schritt 4: der Fortschritt zum Ziel von 180,0 ECTS-Punkten liegt bei 24,0 ÷ 180,0 × 100 = 13,3 %, es fehlen 156,0. Beispiel im Rechner öffnen.

Beispiel 2: ungleiche Modulgrößen, die Gewichtung wirkt

Drei Module: 5 ECTS-Punkte mit der Note 1,0, 15 ECTS-Punkte mit der Note 2,0 und 10 ECTS-Punkte mit der Note 1,7.

Schritt 1: die Punkte addieren: 5 + 15 + 10 = 30,0 ECTS-Punkte.
Schritt 2: jede Note mit ihren Punkten multiplizieren: 5 × 1,0 = 5,0 · 15 × 2,0 = 30,0 · 10 × 1,7 = 17,0, Summe 52,00.
Schritt 3: teilen: 52,00 ÷ 30,0 = 1,7333…, angezeigt 1,73. Der ungewichtete Durchschnitt (1,0 + 2,0 + 1,7) ÷ 3 = 4,7 ÷ 3 = 1,5667…, angezeigt 1,57. Die beiden Zahlen weichen ab, weil das 15-ECTS-Modul mit seiner 2,0 mehr wiegt als die beiden kleineren Module zusammen tragen lassen.
Schritt 4: der Fortschritt zum Ziel von 180,0 ECTS-Punkten liegt bei 30,0 ÷ 180,0 × 100 = 16,7 %, es fehlen 150,0. Beispiel im Rechner öffnen.

Häufige Fragen

Was ist ein ECTS-Punkt und wofür steht er?

ECTS steht für European Credit Transfer and Accumulation System, das europäische System zur Übertragung und Anrechnung von Studienleistungen. Ein ECTS-Punkt ist keine Wochenstundenzahl, sondern eine Mengeneinheit für den gesamten Arbeitsaufwand eines Moduls: Lehrveranstaltungen, Übungen, Selbststudium und Prüfungsvorbereitung zusammen. Der ECTS Users' Guide der Europäischen Kommission beschreibt das System als Werkzeug, um Studienleistungen in Europa vergleichbar und übertragbar zu machen. Wie viele Punkte ein einzelnes Modul trägt, legt Ihre Hochschule in der Prüfungsordnung fest.

Warum wird der Notendurchschnitt mit den ECTS-Punkten gewichtet?

Weil Module unterschiedlich schwer wiegen: Ein Seminar mit 10 ECTS-Punkten steht für doppelt so viel Arbeitsaufwand wie eines mit 5 ECTS-Punkten, und ein falsch verstandener Stoff von 10 Punkten wiegt schwerer als eine glatte Eins in einem Mini-Modul. Der gewichtete Schnitt rechnet jede Note mit ihrem ECTS-Anteil, der ungewichtete zählt jede Note einfach. Die beiden Zahlen fallen genau dann auseinander, wenn Ihre Module unterschiedlich viele Punkte tragen; bei einheitlicher Modulgröße sind sie identisch. Der Rechner zeigt beide an, damit Sie den Unterschied sehen.

Warum gibt der Rechner keine Note A bis E aus?

Weil die ECTS-Einstufung A bis E eine relative Rangnote ist. Sie vergleicht Ihre Note nicht mit einer festen Skala, sondern mit den Noten einer Vergleichsgruppe, zum Beispiel allen Teilnehmenden eines Moduls: A heißt zur besten Gruppe gehören, E zur schwächsten, und B, C, D liegen dazwischen. Für diese Einstufung braucht man die Notenverteilung der Vergleichsgruppe, also wie viele Personen welche Note erreicht haben. Aus den eigenen Modulnoten allein lässt sich das nicht berechnen; der Rechner erfindet keine Rangnote, sondern rechnet nur mit den Zahlen, die Sie eintragen.

Wie zählt ein unbenotetes Modul?

Ein bestandenes Praktikum, ein Sprachkurs oder ein Wahlpflichtfach mit der Bewertung "bestanden" trägt ECTS-Punkte, aber keine Note. Es zählt deshalb voll in die Summe der ECTS-Punkte und in den Fortschritt zu Ihrem Ziel, bleibt aber aus beiden Durchschnitten heraus, weil es keine Note gibt, die man mitteln könnte. Auch ein Modul mit null ECTS-Punkten ist zulässig, zum Beispiel eine nicht angerechnete Leistung: Es zieht nur den ungewichteten Durchschnitt, hat im gewichteten aber das Gewicht null. Jede Zeile ohne Note zeigt die Tabelle mit einem Strich statt einer Zahl.

Wie viele ECTS-Punkte umfasst ein Bachelor oder Master?

Die ländergemeinsamen Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen verlangen für einen Bachelorabschluss nicht weniger als 180 ECTS-Punkte und für einen Masterabschluss 300 ECTS-Punkte, gerechnet auf das gesamte Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss; davon kann im Einzelfall abgewichen werden. Diese Spannen sind kein Gesetz über Ihr Studium: Verbindlich für Ihren Abschluss ist allein die Prüfungsordnung Ihrer Hochschule. Tragen Sie im Zweifel den Wert aus Ihrer Prüfungsordnung als Ziel ein.

Quellen

  • KMK kmk.orgLändergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen, Beschluss vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010
  • Europäische Kommission op.europa.euECTS Users' Guide 2015, Amt für Veröffentlichungen der EU

ECTS-Rechner: Punkte und Notenschnitt im Studium · https://easytools4me.de/ects-rechner/

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