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Bruchrechner: zwei Brüche verrechnen und kürzen

Zwei Brüche verrechnen, Ergebnis gekürzt und mit Rechenweg.

Nur bei einer gemischten Zahl: 2 bei „2 1/3“. 0 bedeutet einen gewöhnlichen Bruch.

0 ist nicht erlaubt. Ein negativer Nenner wird beim Rechnen in den Zähler verschoben.

Nur bei einer gemischten Zahl: 1 bei „1 1/6“. 0 bedeutet einen gewöhnlichen Bruch.

0 ist nicht erlaubt. Ein negativer Nenner wird beim Rechnen in den Zähler verschoben.

Ergebnis5/6

Als gemischte Zahl
5/6
Als Dezimalzahl
0,833333
Zähler
5
Nenner
6
Gekürzt mit (ggT)
1

1/2 plus 1/3 ergibt 5/6.

Rechenweg
Schritt Rechnung
Brüche als unechte Brüche 1/2 und 1/3
Ansetzen der Operation 1/2 + 1/3
Rohergebnis vor dem Kürzen 5/6
Kürzen mit dem ggT ggT(5, 6) = 1, 5/6 ist bereits vollständig gekürzt
Rechenweg ansehen

So wird gerechnet

Jeder Bruch steht als Zähler über Nenner. Haben beide Brüche denselben Nenner, werden Zähler addiert oder subtrahiert und der Nenner bleibt. Haben sie verschiedene Nenner, werden sie zuerst gleichnamig gemacht: Man erweitert jeden Bruch so, dass beide auf denselben Nenner kommen. Der günstigste gemeinsame Nenner ist das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) der beiden Nenner; der Rechner erweitert auf das Produkt der Nenner, das geht immer und führt nach dem Kürzen auf dasselbe Ergebnis.

Die vier Operationen folgen den Schulregeln. Bei Addition und Subtraktion lautet der neue Zähler „erster Zähler mal zweiter Nenner plus beziehungsweise minus zweiter Zähler mal erster Nenner“, der neue Nenner ist das Produkt der beiden Nenner. Bei der Multiplikation wird Zähler mal Zähler und Nenner mal Nenner gerechnet. Bei der Division wird mit dem Kehrwert des zweiten Bruchs multipliziert: „geteilt durch 9/10“ bedeutet „mal 10/9“.

Anschließend wird das Ergebnis gekürzt: Zähler und Nenner werden durch ihren größten gemeinsamen Teiler (ggT) geteilt, und der Rechner nennt diese Zahl als „Gekürzt mit“, damit der Schritt nachvollziehbar bleibt. Vollständig gekürzt ist ein Bruch, wenn dieser ggT gleich 1 ist. Ein negativer Nenner ist keine Besonderheit, nur eine unübliche Schreibweise: „1/−4“ wird beim Rechnen zu „−1/4“, das Vorzeichen wandert also in den Zähler. Jedes Ergebnis steht deshalb mit positivem Nenner da.

Eine gemischte Zahl wie „2 1/3“ wird zuerst in einen unechten Bruch überführt, indem der ganze Anteil mit dem Nenner multipliziert und der Zähler addiert wird (2 mal 3 plus 1 gleich 7, also 7/3). Die Leseregel lautet: Ist der ganzzahlige Anteil ungleich null, gilt sein Vorzeichen für die ganze gemischte Zahl; „−2 1/3“ bedeutet minus (zwei und ein Drittel), also „−7/3“. Ist der ganzzahlige Anteil null, gelten die Vorzeichen von Zähler und Nenner so, wie sie eingetragen sind.

Die Bruchdarstellung ist exakt, die Dezimaldarstellung ist gerundet und auf sechs Nachkommastellen beschränkt. Wo die Dezimalzahl gar nicht abbricht (etwa bei Dritteln), weist ein Hinweis im Ergebnis darauf hin; wer weiterrechnen will, übernimmt den Bruch.

Rechenbeispiel

Addition ungleichnamiger Brüche

Gesucht ist 1/2 plus 1/3. Die Nenner 2 und 3 sind verschieden, also wird auf den gemeinsamen Nenner 6 erweitert: 1/2 wird zu 3/6, 1/3 wird zu 2/6, und die Summe lautet 5/6. Der ggT von 5 und 6 ist 1, der Bruch ist also bereits vollständig gekürzt. Als Dezimalzahl zeigt der Rechner 0,833333 und weist darauf hin, dass sie gerundet ist, denn 5/6 als Dezimalzahl bricht nie ab. Beispiel im Rechner öffnen.

Division mit dem Kehrwert

Gesucht ist 3/5 geteilt durch 9/10. Statt zu dividieren, wird mit dem Kehrwert multipliziert: 3/5 mal 10/9 ergibt 30/45. Zähler und Nenner haben den ggT 15, und nach dem Kürzen bleibt 2/3; genau diese 15 nennt der Rechner als „Gekürzt mit“. Als gemischte Zahl wäre das Ergebnis kein ganzer Anteil über 0, es bleibt der Bruch 2/3. Beispiel im Rechner öffnen.

Was der Rechner nicht beantwortet

Der Rechner rechnet mit genau zwei Brüchen und einer Operation. Ausdrücklich nicht abgedeckt sind:

  • mehr als zwei Brüche in einem Ausdruck,
  • Klammern und Punkt vor Strich, also verkettete Ausdrücke wie „1/2 + 1/3 × 2/5“,
  • Bruchterme mit Variablen, etwa „x/3 + 1/x“,
  • Potenzen und Wurzeln von Brüchen,
  • periodische Dezimalzahlen als Eingabe: 0,333… muss als Bruch 1/3 eingetragen werden.

Wer mehr als zwei Brüche verrechnen will, löst das in Schritten: erst zwei Brüche zusammenrechnen, das Ergebnis als Bruch notieren und es als einen der beiden Brüche der nächsten Rechnung eintragen.

Häufige Fragen

Wie addiere ich Brüche mit unterschiedlichen Nennern?

Ungleichnamige Brüche werden zuerst auf einen gemeinsamen Nenner erweitert. Am schnellsten erweitert man beide Brüche auf das Produkt der beiden Nenner, am kürzesten klappt es mit dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen. Für 1/2 plus 1/3 lautet der gemeinsame Nenner 6: Es wird 3/6 plus 2/6 gerechnet, das Ergebnis ist 5/6. Der Rechner zeigt diesen Weg Zeile für Zeile im Ergebnis an.

Wie kürze ich einen Bruch, und wann ist er vollständig gekürzt?

Kürzen heißt, Zähler und Nenner durch dieselbe Zahl zu teilen, etwa beide durch 2 oder 3. Die größte Zahl, durch die sich beide teilen lassen, ist der größte gemeinsame Teiler (ggT). 18/24 wird mit dem ggT 6 zu 3/4. Vollständig gekürzt ist ein Bruch genau dann, wenn der ggT von Zähler und Nenner gleich 1 ist; dann gibt es keine gemeinsame Zahl mehr, durch die man teilen könnte.

Warum wird beim Dividieren von Brüchen mit dem Kehrwert multipliziert?

Dividieren ist die Umkehrung des Multiplizierens: Durch eine Zahl zu teilen heißt, mit ihrem Kehrwert zu multiplizieren, denn das Produkt einer Zahl mit ihrem Kehrwert ist stets 1. Aus 3/5 geteilt durch 9/10 wird so 3/5 mal 10/9, also 30/45, und nach dem Kürzen mit dem ggT 15 bleibt 2/3. Dieselbe Regel gilt, wenn der zweite Bruch eine ganze Zahl ist.

Wie verwandelt man eine gemischte Zahl in einen unechten Bruch?

Der ganze Anteil wird mit dem Nenner multipliziert und der Zähler wird addiert: Aus 2 1/3 wird 2 mal 3 plus 1 gleich 7, also der unechte Bruch 7/3. Das Vorzeichen steht dabei vorn und gilt für die ganze Zahl, minus 2 1/3 ist also minus 7/3. Umgekehrt entsteht die gemischte Zahl, indem man den Zähler des unechten Bruchs durch den Nenner teilt; der Rest bleibt als Bruch stehen.

Warum kann man nicht durch null teilen?

Eine Division ist die Umkehrung einer Multiplikation: 6 durch 2 zu teilen bedeutet, die Zahl zu suchen, die mit 2 multipliziert 6 ergibt. Durch null zu teilen bedeutet, die Zahl zu suchen, die mit null multipliziert den Zähler ergibt. Jede Multiplikation mit null ergibt aber null, und genau deshalb hat die Frage keine Antwort. Ein Bruch mit dem Nenner null ist daher nicht definiert; der Rechner weist solche Eingaben mit einer Meldung zurück.

Quellen

Bruchrechner: Brüche addieren, kürzen und umwandeln · https://easytools4me.de/bruchrechner/

Berechnet mit easytools4me.de. Ohne Gewähr.