Gasverbrauch-Rechner: m³ in kWh und Kosten umrechnen
m³ in kWh umrechnen, mit Brennwert, Zustandszahl und Kosten.
Jahres- und Monatskosten aus Verbrauch und Preis, mit Abschlagsvergleich.
Bitte Werte eingeben, das Ergebnis erscheint hier.
Eine Stromrechnung besteht aus zwei Teilen, und nur einer davon wächst mit dem Verbrauch. Der Arbeitspreis gilt je Kilowattstunde, der Grundpreis ist ein fester Monatsbetrag und fällt auch dann an, wenn das ganze Jahr über keine einzige Kilowattstunde fließt. Ihr Versorger muss beide nach § 40 EnWG getrennt ausweisen, die Jahresrechnung nennt daher beide.
Beide Teile zusammen ergeben die Jahreskosten in einer einzigen Formel, Jahreskosten = Verbrauch × Arbeitspreis ÷ 100 + Grundpreis × 12. Die Division durch 100 rechnet nur die Einheit um, weil der Arbeitspreis in Cent abgerechnet wird und das Ergebnis in Euro erscheinen soll. Die Monatskosten sind ein Zwölftel der Jahressumme und bilden keinen einzelnen Monat ab, denn der Verbrauch verteilt sich über das Jahr sehr ungleich.
Interessanter als die Jahressumme ist oft der effektive Preis je Kilowattstunde, nämlich die Jahreskosten geteilt durch den Jahresverbrauch. Er liegt immer über dem Arbeitspreis, weil der Grundpreis mitverteilt wird, und er ist die einzige Zahl, mit der sich zwei Tarife ehrlich vergleichen lassen. Wie stark der Grundpreis durchschlägt, hängt allein am Verbrauch. Bei 1.000 kWh im Jahr verteilen sich 12 € Grundpreis je Monat auf wenige Kilowattstunden und verteuern jede um 14,4 ct, bei 4.000 kWh nur noch um 3,6 ct. Ein Tarif mit niedrigem Arbeitspreis und hohem Grundpreis rechnet sich deshalb für einen großen Haushalt und ist für eine Einzelperson häufig das teurere Angebot.
Für ein einzelnes Gerät rechnet der zweite Aufgabentyp den Weg von der Leistung zum Verbrauch: Verbrauch = Leistung × Stunden × Tage ÷ 1.000. Watt mal Stunden ergibt Wattstunden, und tausend Wattstunden sind eine Kilowattstunde. Diese Division durch 1.000 ist die Stelle, an der die Rechnung von Hand am häufigsten misslingt. Gerechnet wird dabei mit der Nennleistung vom Typenschild, also mit der Obergrenze: Geräte mit Thermostat oder Motor, etwa ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine, laufen nicht durchgehend unter Volllast und verbrauchen real weniger.
Tragen Sie zusätzlich Ihren monatlichen Abschlag ein, stellt der Rechner ihm die errechneten Jahreskosten gegenüber. Liegen die Abschläge darunter, steht eine Nachzahlung an, liegen sie darüber, entsteht ein Guthaben. Das ist eine Hochrechnung aus Ihren Angaben und keine Abrechnung: Unterjährige Abrechnungsinformationen stellt Ihr Versorger nach § 40b Abs. 2 und 3 EnWG ohnehin bereit, bei fernausgelesenem Zähler monatlich, sonst, wenn Sie sich für die elektronische Übermittlung entschieden haben, mindestens alle sechs Monate und auf Verlangen alle drei Monate. Mit diesen Zahlen können Sie früh gegensteuern.
Ein Drei-Personen-Haushalt verbraucht 3.000 kWh im Jahr, zahlt 35,00 ct je Kilowattstunde und 12,00 € Grundpreis im Monat. Die verbrauchsabhängigen Kosten betragen 3.000 × 35,00 ÷ 100 = 1.050,00 €, der Grundpreis 12,00 × 12 = 144,00 €. Zusammen sind das 1.194,00 € im Jahr oder 99,50 € im Monat. Der effektive Preis je Kilowattstunde liegt bei 1.194,00 ÷ 3.000 × 100 = 39,80 ct, also 4,80 ct über dem Arbeitspreis. Wer monatlich 100,00 € Abschlag zahlt, hat im Jahr 1.200,00 € überwiesen und bekommt 6,00 € zurück.
Ein alter Kühlschrank mit 100 Watt Nennleistung läuft an 365 Tagen im Jahr rechnerisch 24 Stunden. Das ergibt 100 × 24 × 365 ÷ 1.000 = 876 kWh im Jahr und bei 35,00 ct je Kilowattstunde 306,60 €. Je Betriebsstunde sind das 3,50 ct. In der Praxis liegt der Wert niedriger, weil der Kompressor über das Thermostat getaktet wird und nicht durchgehend läuft; die Rechnung liefert die Obergrenze, gegen die sich ein neues Gerät mit ausgewiesenem Jahresverbrauch gut vergleichen lässt.
Er vergleicht keine Tarife und kennt keinen Marktpreis. Es gehen ausschließlich die Preise ein, die Sie eintragen; ein hinterlegter Durchschnittswert wäre für Ihren Vertrag nie richtig und würde leicht für eine amtliche Größe gehalten.
Er bewertet Ihren Verbrauch nicht. Ob 3.000 kWh für Ihre Haushaltsgröße viel oder wenig sind, beantwortet der Rechner nicht; dafür gibt es den Stromverbrauch-Rechner.
Nicht berücksichtigt sind außerdem eine eigene Photovoltaikanlage mit Eigenverbrauch und Einspeisung, getrennte Zähler für Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung, die eigene Tarife haben können, sowie unterjährige Preisänderungen. Wärme über Gas rechnen Sie nicht hier, sondern im Gasverbrauch-Rechner: Gas wird in Kubikmetern gemessen und über zwei weitere Faktoren in Kilowattstunden umgerechnet.
Für die Kosten einer Autofahrt statt einer Kilowattstunde führt der Spritkosten-Rechner dieselbe Art von Rechnung für Kraftstoff.
Weil neben dem Arbeitspreis auch der Grundpreis im Ergebnis landet. Der Arbeitspreis gilt je Kilowattstunde, der Grundpreis je Monat, und der Rechner verteilt beide auf Ihren Jahresverbrauch. Beispiel 1 der Seite zeigt die Wirkung: Aus 35,00 ct Arbeitspreis werden bei 3.000 kWh und 12 € Grundpreis im Monat 39,80 ct effektiv, also 4,80 ct Aufschlag. Je kleiner der Jahresverbrauch, desto stärker schlägt derselbe Grundpreis durch, bei 1.000 kWh im Jahr wären es schon 14,4 ct je Kilowattstunde.
Alle drei stehen auf der Jahresrechnung Ihres Stromversorgers, der nach § 40 EnWG verpflichtet ist, sie getrennt auszuweisen. Der Verbrauch ist dort in Kilowattstunden für den Abrechnungszeitraum angegeben, der Arbeitspreis in Cent je Kilowattstunde und der Grundpreis meist in Euro je Monat, manchmal je Jahr. Ist der Grundpreis als Jahresbetrag ausgewiesen, teilen Sie ihn durch zwölf. Ohne Rechnung hilft der Zähler: aktueller Stand minus Stand vor einem Jahr ergibt den Jahresverbrauch.
Beides ist möglich, je nachdem, wie Ihre bisherigen Abschläge zur errechneten Jahressumme liegen: zahlen Sie bisher zu wenig, wird eine Nachzahlung fällig, zahlen Sie zu viel, erhalten Sie ein Guthaben. Eine Abrechnung ist das dennoch nicht. Preiswechsel des Versorgers unterjährig, ein ungewöhnlich kalter Winter oder ein neues Gerät im Haushalt verschieben das Ergebnis, verbindlich ist allein die Abrechnung des Versorgers, der Ihnen Zwischenstände nach § 40b Abs. 2 und 3 EnWG bereitstellen muss.
Wählen Sie „Stromkosten eines einzelnen Geräts" und tragen Sie die Nennleistung vom Typenschild ein, dazu die Betriebsstunden pro Tag und die Nutzungstage im Jahr. Beispiel 2 der Seite rechnet den Weg vor: 100 Watt an 24 Stunden und 365 Tagen ergeben 876 kWh im Jahr und bei 35 ct je Kilowattstunde 306,60 €. Beachten Sie, dass die Nennleistung eine Obergrenze ist: Ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine läuft dank Thermostat oder Motor nicht durchgehend unter Volllast, der reale Verbrauch liegt also darunter.
Nein, der Rechner berücksichtigt nur die Zeit, in der ein Gerät tatsächlich läuft. Standby rechnen Sie am einfachsten als eigenes Gerät: Standby-Leistung eintragen, 24 Stunden pro Tag und 365 Tage im Jahr. Das lohnt sich, weil sich kleine Dauerlasten summieren: 5 Watt rund um die Uhr sind 43,8 kWh im Jahr und damit bei 35 ct je Kilowattstunde gut 15 € für ein Gerät, das die meiste Zeit nichts tut.
Vor allem sagt er nichts über andere Tarife aus: Gerechnet wird ausschließlich mit den Preisen Ihres Vertrags, denn Arbeitspreis und Grundpreis weichen je Vertrag und Jahr stark ab. Übernehmen Sie beide Werte deshalb direkt aus der Stromrechnung, deren Pflichtangaben § 40 EnWG regelt. Auch die Einordnung Ihres Verbrauchs nach Haushaltsgröße ist nicht seine Aufgabe, dafür gibt es den Stromverbrauch-Rechner. Spezialfälle wie eine eigene Photovoltaikanlage mit Einspeisung oder getrennte Zähler für Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung deckt er ebenfalls nicht ab, die vollständige Liste steht im Abschnitt „Was der Rechner nicht beantwortet".
Stromkosten-Rechner: Verbrauch und Kosten berechnen · https://easytools4me.de/stromkosten-rechner/
Berechnet mit easytools4me.de. Ohne Gewähr.