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Leasingrechner: Leasingfaktor und Gesamtkosten berechnen

Leasingfaktor, Grundkosten und Gesamtkosten für Kilometer- und Restwertverträge

Der Brutto-Listenpreis (UVP) laut Fahrzeugkonfiguration, inklusive Mehrwertsteuer.

Die monatliche Leasingrate laut Angebot.

Die einmalige Anzahlung zu Vertragsbeginn; 0 €, wenn keine vereinbart ist.

Die Vertragslaufzeit in Monaten.

Vertragsart

Kilometervertrag: Sie vereinbaren eine Jahresfahrleistung. Restwertvertrag: Sie vereinbaren einen Fahrzeugwert zum Vertragsende.

Die im Vertrag vereinbarte Jahresfahrleistung.

Ihre voraussichtliche tatsächliche Jahresfahrleistung.

Preis pro Kilometer über die vereinbarte Fahrleistung hinaus.

Erstattung pro Kilometer unter der vereinbarten Fahrleistung, bei manchen Anbietern 0.

Der im Vertrag festgelegte Fahrzeugwert am Laufzeitende.

Der Fahrzeugwert, den Sie am Laufzeitende realistisch erwarten.

Ein zweites Leasingangebot zum Vergleich der Leasingfaktoren hinzufügen.

Leasingfaktor0,85 %

Grundkosten (Sonderzahlung + Raten)
10.764,00 €
Gesamtkosten (voraussichtlich)
10.764,00 €
Ø Kosten pro Monat
299,00 €
Kilometer-Differenz zum Vertrag
0 km
Mehr-/Minderkilometerkosten
0,00 €

Bei einem Bruttolistenpreis von 35.000,00 € und einer Monatsrate von 299,00 € liegt der Leasingfaktor bei 0,85 %. Über 36 Monate zahlen Sie 10.764,00 € Grundkosten: Ihre erwartete Fahrleistung entspricht genau der vereinbarten, es fallen keine Kilometerkosten an. Das macht 299,00 € pro Monat im Schnitt.

Unverbindliche Berechnung ohne Gewähr, kein Leasingangebot und keine Finanz- oder Rechtsberatung. Maßgeblich sind allein die Angaben in Ihrem Leasingvertrag.

Rechenweg ansehen

So wird gerechnet

Der Leasingfaktor setzt die monatliche Rate ins Verhältnis zum Fahrzeugpreis: Leasingfaktor = Monatsrate ÷ Bruttolistenpreis × 100. Die Monatsrate ist die laufende Zahlung laut Angebot, der Bruttolistenpreis der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis (UVP) inklusive Mehrwertsteuer, wie er im Fahrzeugschein oder in der Konfiguration steht. Gerechnet wird bewusst mit dem Bruttolistenpreis: Wer vorsteuerabzugsberechtigt ist und deshalb auf Nettobasis kalkuliert, sieht rechnerisch einen um den Faktor 1,19 höheren Leasingfaktor, ohne dass die tatsächliche Belastung dadurch steigt. Dieser Rechner nimmt diese Umrechnung nicht vor, weil sie von der individuellen Vorsteuerabzugsberechtigung des Leasingnehmers abhängt.

Die Grundkosten sind die Summe aus der einmaligen Sonderzahlung und allen Monatsraten über die Laufzeit: Sonderzahlung + Monatsrate × Laufzeit in Monaten. Der Leasingfaktor allein sagt darüber nichts aus, weil er weder Sonderzahlung noch Laufzeit berücksichtigt: Eine hohe Anzahlung senkt die Rate und damit rechnerisch den Faktor, erhöht aber die Grundkosten um genau diesen Betrag. Zwei Angebote mit demselben Faktor können deshalb sehr unterschiedliche Gesamtkosten haben, und ein Angebot mit dem niedrigeren Faktor kann trotzdem das teurere sein. Der Vergleichsmodus dieses Rechners macht diesen Effekt an zwei Angeboten nebeneinander sichtbar.

Kilometervertrag oder Restwertvertrag?

Beim Kilometervertrag vereinbaren Sie eine Jahresfahrleistung. Fahren Sie mehr, berechnet der Leasinggeber eine Mehrkilometer-Pauschale pro Kilometer über die Vereinbarung hinaus; fahren Sie weniger, erhalten Sie eine Minderkilometer-Erstattung, bei den meisten Anbietern deutlich niedriger als die Mehrkilometer-Pauschale. Diese Asymmetrie ist Vertragsbestandteil und kein Rechenfehler: Wer seine Fahrleistung eher niedrig als hoch ansetzt, zahlt im Zweifel für Mehrkilometer, während eine zu hoch angesetzte Vereinbarung nur zu einem Teil zurückerstattet wird.

Beim Restwertvertrag vereinbaren Sie stattdessen von vornherein einen Fahrzeugwert zum Vertragsende, den Restwert. Stellt ein Gutachter am Laufzeitende einen niedrigeren tatsächlichen Marktwert fest (etwa durch höhere Laufleistung, Gebrauchsspuren oder Schäden), trägt bei den meisten privaten Verträgen der Leasingnehmer diese Differenz nach: das Restwertrisiko. Verträge, die dem Leasinggeber ein Andienungsrecht einräumen, also das Recht, Ihnen das Fahrzeug zum vereinbarten Restwert anzudienen, berühren regelmäßig § 506 BGB zu entgeltlichen Finanzierungshilfen. Dieser Rechner zeigt die rechnerische Restwertdifferenz als Risikohinweis, rechnet sie aber nicht automatisch in die Gesamtkosten ein. Wie sie vertraglich behandelt wird, regelt allein Ihr Leasingvertrag.

Rechenbeispiel

35.000 € Bruttolistenpreis, 299 € Monatsrate, Mehrkilometer

Ein Fahrzeug mit 35.000 € Bruttolistenpreis wird für 299 € monatlich geleast, mit 2.000 € Sonderzahlung, 36 Monaten Laufzeit und 10.000 km vereinbarter Jahresfahrleistung zu 0,08 €/km Mehrkilometer-Pauschale. Tatsächlich fahren Sie voraussichtlich 12.000 km im Jahr. Beispiel im Rechner öffnen.

  1. Leasingfaktor: 299 ÷ 35.000 × 100 = 0,85 %.
  2. Grundkosten: 2.000 + 299 × 36 = 12.764,00 €.
  3. Vertragskilometer über die Laufzeit: 10.000 × 36 ÷ 12 = 30.000 km; erwartete Kilometer: 12.000 × 36 ÷ 12 = 36.000 km; Differenz: 6.000 km mehr als vereinbart.
  4. Mehrkilometerkosten: 6.000 × 0,08 = 480,00 €.
  5. Gesamtkosten: 12.764,00 + 480,00 = 13.244,00 €, im Schnitt 367,89 € pro Monat über 36 Monate.

Wer dieselbe Anschaffung stattdessen finanzieren möchte, findet den Rechenweg für eine Kreditrate im Kreditrechner, und wer stattdessen auf einen späteren Barkauf spart, im Sparplan-Rechner.

Was dieser Rechner nicht berücksichtigt

Was hier folgt, sind überwiegend Zusatzkosten, die zur ausgewiesenen Monatsrate oder den Grundkosten hinzukommen können, ohne dass der Rechner sie einrechnet.

  1. Eine Kfz-Versicherung (Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko) ist nicht enthalten.
  2. Wartung, Inspektionen, Verschleißreparaturen und ein möglicher Wartungsvertrag sind nicht enthalten.
  3. Überführungs- und Zulassungskosten sind nicht enthalten.
  4. Eine GAP-Versicherung (Differenzkaskoversicherung gegen den Wertverlust bei Totalschaden) ist nicht enthalten.
  5. Berechnet wird mit dem Bruttolistenpreis (inklusive 19 % Umsatzsteuer). Gewerbliche, vorsteuerabzugsberechtigte Leasingnehmer kalkulieren häufig auf Netto-Basis; der rechnerische Leasingfaktor fällt dann höher aus, obwohl die tatsächliche Belastung nicht steigt (näherungsweise Faktor 1,19). Diese Umrechnung nimmt der Rechner nicht vor.
  6. Bei Restwertverträgen wird die Restwertdifferenz als reiner Risikohinweis ausgewiesen, aber nicht automatisch in die Gesamtkosten eingerechnet, weil das tatsächliche Vertragsende ungewiss ist und die Vertragsklauseln zur Behandlung eines Mehr- oder Minderwerts stark variieren.
  7. Bei Kilometerverträgen fließt nur die von Ihnen geschätzte erwartete Jahresfahrleistung ein; die tatsächliche Fahrleistung am Vertragsende kann abweichen.
  8. Die Dienstwagen-Besteuerung (geldwerter Vorteil, 1-%-Regel beziehungsweise Fahrtenbuch) wird nicht berechnet; dafür ist ein eigener Firmenwagenrechner vorgesehen, den es derzeit noch nicht gibt.
  9. Vorzeitige Vertragsauflösung, Sonderkündigungsrechte oder Ablösesummen werden nicht berücksichtigt.
  10. Der Vergleich zweier Angebote rechnet nur Grundkosten und Leasingfaktor von Angebot B, nicht dessen volle Kilometer- oder Restwertlogik, ein bewusst vereinfachter Schnellvergleich.

Rechtsgrundlagen und Quellen

  • ADAC, Ratgeber Autoleasing: nicht-amtliche Verbraucherquelle, Grundlagen zu Leasingfaktor und Vertragsarten (abgerufen am 05.08.2026).
  • Verbraucherzentrale, Auto-Leasing: nicht-amtliche Verbraucherquelle, Einordnung von Kilometer- und Restwertverträgen (abgerufen am 05.08.2026).
  • § 506 BGB: entgeltliche Finanzierungshilfen, einschlägig für Restwertverträge mit Andienungsrecht des Leasinggebers (abgerufen am 05.08.2026).

Quellen zuletzt geprüft: 05.08.2026.

Häufige Fragen

Was bedeutet der Leasingfaktor?

Der Leasingfaktor setzt die monatliche Leasingrate ins Verhältnis zum Bruttolistenpreis: Leasingfaktor = Monatsrate ÷ Listenpreis × 100. Bei 299 € Rate und 35.000 € Listenpreis sind das 0,85 %. Er dient als grobe Vergleichsgröße zwischen Angeboten für dasselbe oder ein ähnliches Fahrzeug, sagt für sich genommen aber nichts über Sonderzahlung, Laufzeit oder die tatsächlichen Gesamtkosten aus.

Ist ein niedriger Leasingfaktor automatisch die beste Wahl?

Nein. Der Faktor blendet Sonderzahlung und Laufzeit vollständig aus, und schon eine höhere Sonderzahlung senkt die Rate und damit rechnerisch den Faktor, ohne dass die Gesamtkosten sinken. Prüfen Sie deshalb immer die Grundkosten (Sonderzahlung plus alle Raten) als Gegenkontrolle. Ein Angebot mit niedrigerem Faktor kann trotzdem die höheren Grundkosten haben, etwa weil eine große Anzahlung den Faktor drückt.

Was ist der Unterschied zwischen Kilometervertrag und Restwertvertrag?

Beim Kilometervertrag vereinbaren Sie eine Jahresfahrleistung; weichen Sie davon ab, wird nachträglich abgerechnet: Mehrkilometer kosten meist mehr, als Minderkilometer erstattet werden. Beim Restwertvertrag vereinbaren Sie stattdessen einen Fahrzeugwert zum Vertragsende. Weicht der tatsächliche Marktwert nach unten ab, trägt bei den meisten privaten Verträgen der Leasingnehmer die Differenz: das Restwertrisiko. Verträge mit Andienungsrecht des Leasinggebers berühren regelmäßig § 506 BGB.

Was passiert, wenn ich beim Restwertvertrag mehr fahre oder das Auto Schäden hat?

Beides drückt in der Regel den tatsächlichen Marktwert des Fahrzeugs am Vertragsende unter den vereinbarten Restwert. Diese Differenz ist das Restwertrisiko: Bei den meisten privaten Restwertverträgen zahlt der Leasingnehmer die Differenz nach, weil der Leasinggeber den vereinbarten Wert kalkuliert hat. Dieser Rechner zeigt die rechnerische Differenz zwischen erwartetem und vereinbartem Restwert, rechnet sie aber bewusst nicht automatisch in die Gesamtkosten ein, weil die Vertragsklauseln dazu stark variieren.

Was zahle ich zusätzlich zur Leasingrate?

Mindestens die Kfz-Versicherung, regelmäßig Wartung und Inspektionen laut Herstellervorgabe, oft Überführungs- und Zulassungskosten zu Vertragsbeginn und bei vielen Anbietern optional eine GAP-Versicherung gegen den Wertverlust bei einem Totalschaden. Dieser Rechner zeigt ausschließlich die reinen Leasingkosten; keiner dieser Zusatzposten fließt in Grundkosten oder Gesamtkosten ein.

Lohnt sich Leasing im Vergleich zu einem Kredit?

Das hängt von der Nutzung ab, nicht allein vom Rechenergebnis: Beim Kredit gehört das Fahrzeug Ihnen von Anfang an und Sie tragen selbst das Wertverlustrisiko, beim Leasing zahlen Sie für die Nutzung über die Laufzeit und geben das Fahrzeug am Ende zurück oder übernehmen es zum Restwert. Einen direkten Rechenvergleich zwischen einer Kreditrate und der hier ermittelten Leasingrate liefert der Kreditrechner.

Quellen

Leasingrechner: Leasingfaktor & Gesamtkosten berechnen · https://easytools4me.de/leasingrechner/

Berechnet mit easytools4me.de. Ohne Gewähr.