SEO Texte Schreiben

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SEO Texte Step by Step
1. Ziele definieren

Solange Sie nicht sicher sind, für wen Sie Ihre Texte schreiben, fangen Sie mit der Texterstellung noch nicht an. Vor dem ersten Wort Ihres Textes sollten Sie ein möglichst ausführliches Profil Ihrer Zielgruppe klar definieren. Welche Interesse haben sie? Wo sind sie (online) unterwegs? Was wünschen sie sich? Wie können Sie Ihre Wünsche erfüllen? Zweck & Mehrwert Ihrer Inhalte? Wo soll Ihr Text erscheinen?. Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Fragen Ihre Zielgruppe haben könnte und welchen Mehrwert Sie ihnen anbieten können. Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe: An wen richtet sich Ihr Text?

1.1 Keywords & Themen wählen

Keyword-Recherche & -Analyse: Wahrscheinlich der wichtigste Schritt für Ihre Content-Strategie. Wichtig ist hier die Ermittlung des Suchvolumens Ihrer Keywords. Die erste Lösung für diese Aufgabe war schon immer der Google Keyword Planner. Hier bekommen Sie SEO-Daten direkt aus der Quelle. Nicht nur alle SEO-wichtigen Informationen wie Suchvolumen, Konkurrenz und Kosten per Klick, sondern auch passende Keyword-Empfehlungen. Das Problem nur: Diese Funktion steht nur zahlenden Adwords-Kunden zur Verfügung! Falls Sie kein Adwords Account besitzen bzw. keine laufende Adwords-Kampagne durchführen, kein Problem. Wir erklären Ihnen, wie Sie trotzdem Ihre Keywörter effektiv recherchieren und analysieren » können!

1.2 Zielgruppe & Zweck Ihres SEO-Textes

Schreiben Sie suchmaschinenoptimierte Texte mit einem tatsächlichen Mehrwert für Ihre Zielgruppe. Wenn Sie Ihre Kunden kennen und wissen, was sie sich (von Ihnen) wünschen, dann sollten Sie ihnen genau den Mehrwert Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte präsentieren. Was ist der Zweck Ihrer Seite? Was möchten Sie mit Ihrer Seite bzw. mit Ihrem Text erreichen bzw. welche Handlung erwarten Sie von der Zielgruppe Ihrer Website? Wenn Sie von Anfang an klar definieren können, was von Ihrer Zielgruppe erwarten, dann können Sie Ihren Text zielbewusster und effektiver gestalten. Das wird extrem hilfreich, z. B. um schneller einen roten Faden für Ihren SEO-Text zu finden.

  • Charakteristika Ihrer Zielgruppe: Alter? Familienstand? Formeller oder eher informeller Schreibstil? Fachsprache erwartet?
  • Zweck Ihrer Texte: Online Buchung / Reservierung? Inhalte verbreiten? Kontakt aufnehmen? Downloads?

1.3 Wo soll Ihr Text erscheinen?

Eine sehr wichtige Frage: Theoretisch sollten Ihre Texte möglichst immer einen Mehrwert liefern… theoretisch! In der Praxis ist das allerdings nur selten möglich. Besonders für Kleinunternehmer mit weniger Zeit & Budget. Man kann ja schließlich nicht immer das „Rad neu erfinden“. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig zu definieren, welche Art von Text Sie benötigen:

a) Relevante Texte für Ihre Zielgruppe?
Klassische Beispiele: Produkt- oder Unternehmensbeschreibungen. Ein Text auf einer Hauptseite Ihres Online Auftritts hat i.d.R. eine höhere Online Sichtbarkeit bzw. bessere Chancen auf Top-Platzierungen. Aus diesem Grund sollten Sie als Texter / Autor auf eine möglichst akkurate Optimierung achten. Besonders wichtig: Beachten Sie die (notwendige) Länge der Texte bei den top-rankenden Websites.
b) Kurzer Blogbeitrag?
Wenn Sie nur „etwas Futter“ für Google & andere Suchmaschinen benötigen (z.B. einen wöchentlichen / monatlichen Blogartikel) dann reichen auch kürzere Texte. 500 Wörter sollten ausreichend sein. Selbstverständlich je mehr Sie über ein Thema schreiben können desto besser: Suchmaschinen lieben Websites, die regelmäßig interessante Inhalte liefern.

Das Wichtigste: Ihr Keyword! Der wichtigste Aspekte bei der Optimeirung Ihrer SEO-Inhalte ist eine optimale Wahl des Keywords, auf das Sie Ihren Text optimieren möhcten. Dabei gilt es Sie müssen ein Keyword finden, das 1) ein möglichst hohes Suchvolumen und 2) im optimalen Fall eine möglichst geringe Konkurrenz aufweist!


SEO-Konkurrenzanalyse - Wie stark ist Ihre Konkurrenz bei Ihren Keywords?
SEO-Konkurrenzanalyse – Wie stark ist Ihre Konkurrenz bei Ihren Keywords?

2. Analyse der Top-Rankings

Ihr Text sollte einen eigenen Charakter haben bzw. einen eigenen Mehrwert liefern. Das ist klar! Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass Sie das Rad neu erfinden müssen. Es ist eine Sache der Logik: Sie möchten unter einem bestimmten Begriff / Keyword gefunden werden oder? Dann schauen und notieren Sie sich doch die Inhalte derjenigen an, die es bereits tun! Höchstwahrscheinlich werden Sie dann neue Ideen und Sichtweise auf Ihr Thema finden. Arbeiten Sie am besten mit Inhalten / Texten aus verschiedenen Quellen und fügen Sie eigene Ideen hinzu. Bei ganz spezifischen Themen / Ideen am besten den Autor nennen (und auf die Seite verlinken). Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Auf gar keinen Fall Texte (oder Bilder) eins zu eins übernehmen und veröffentlichen!

Inhalte der Top-Rankings als Referenz

Nein, eben nicht! Vergessen Sie einfach nicht die Hauptaufgabe der verschiedenen Suchmaschinen: Inhalte zu finden, die einen echten Mehrwert anbieten und diese zu verbreiten bzw. hervorzuheben. Um dies besser nachvollziehen zu können, vergessen Sie sogar kurz die Suchmaschinenoptimierung. Appellieren Sie an die reine Logik: Eigenes und fremdes Wissen zu kombinieren war letztendlich schon immer die Methode für die Entstehung und Verbreitung neuer Ideen!

Selbstverständlich geht es nicht darum, fremde Texte & Inhalte zu kopieren bzw. zu veröffentlichen (denken Sie an das Urheberrecht!). Bei der Untersuchung der Top-Platzierungen geht es eher darum, sich die nötige Inspiration für den eigenen Text zu holen und alle gesammelten Informationen / Inhalte aus einer persönlichen Perspektive darzustellen.

Ordnung ist alles! Sammeln Sie alle möglichen Ideen und Texte, die zu Ihrem Thema passen. Anschließend wählen Sie die Wichtigsten aus. Im Laufe dieses Prozesses versuchen Sie allerdings für die ausgewählten Themen, Titel und Textabschnitte am besten direkt eine Struktur zu schaffen


Fehler-Onpage-Titelstruktur
Fehlerhafte Überschriften-Struktur

3. Bausteine & Aufbau
Ihrer SEO-Texte

Hier geht es nicht nur um die Texte der Top-Rankings, sondern um alle (SEO)Eigenschaften dieser Inhalte. Diese weisen an verschiedenen seo-relevanten Aspekten wie z.B. passende Wörter / Keywords, Keywordnutzung, Textlänge, etc. ein gewisses Muster auf, nach dem Sie Ihre eigenen Texte gestalten können (und wenn Sie ranken möchten… auch sollten).

3.1 Überschriften & Textlänge

Ein wichtiger Aspekt: die Titel-Hierarchie. Hier gibt es bestimmte Richtlinien, die Sie unbedingt beachten sollten:

Finden Sie einen erfolgreichen Titel für Ihren Text. Eine gute Referenz liefert Ihnen die Seitentitel Ihrer Konkurrenz. Diese sollten Ihnen i.d.R. bessere Chancen auf Top Platzierungen bei Google und den verschiedenen Suchmaschinen bringen. Wie geht das? Statt einzelne Titel der verschiedenen, rankenden Websites zu untersuchen, fasst unsere Software all diese Informationen zusammen. Kliner Tipp: Einzelne SEO-Checks lassen sich z.B. mit Oneproseo erledigen.

Gibt es die perfekte Länge für einen Text? Der Umfang eines Textes gilt als ein besonderer Rankingfaktor für Suchmaschinen. Es gibt zwar keine Faustregeln, die Erfahrung zeigt allerdings: Detailreiche, ausführlichere (lange) SEO-Texte haben bessere Chancen bei den Suchmaschinen auf Top-Plätze. Einige sagen 300, andere 1.000, andere 2.000… die Frage nach der optimalen Mindestlänge von SEO-Texten kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt verschiedene Faktoren, die hier eine wichtige Rolle spielen können. Wir persönlich bevorzugen für Blogartikel eine Text-Länge von  500 bis 1.000 und für wichtige Produkt- oder Unternehmensbeschreibungen von mind. 2.000 Wörtern. Diese Empfehlungen bedeuten nicht, dass Seiten mit weniger Text keine Chancen auf gute Google-Platzierungen haben. Je nach Keyword können Sie auch mit kürzeren Texten ranken.

3.2 Keyworddichte

Ebenso wenig wie eine „optimale“ Länge eines Textes, gibt es auch keine „optimale“ Keyworddichte. Unsere Empfehlung daher: Schauen Sie sich das Keyword-Verhalten der Top-Plätze an. Es gibt verschiedene Software-Lösungen,welche die exakte Keyworddichte einzelner Texte ermitteln können. Bei der SEO-Untersuchung von fünf bis zehn Suchergebnissen könnte dies allerdings doch etwas zu viel Arbeit werden.

Keyword-Positionierung: Besonders am Anfang Ihres Textes, in den Überschriften, Meta-Daten und mind. bei einem Bild. Diese sind einige Empfehlungen für die Platzierung Ihrer Keywords. In unserem SEO-Paket für Kleinunternehmen Local Ranking finden Sie detaillierte Anweisungen zur Keyword-Platzierung. Ein kleiner Tipp: Eine einfache, visuelle Erfassung der Keyword-Nutzung kann auch sehr hilfreich sein. Nutzen Sie dafür die Suchfunktion Ihres Browsers („Strg. + F“) und geben Sie Ihre Keywörter ein. Diese sollten dann hervorgehoben oder fett markiert erscheinen. Auf diese Weise können Sie ein Gefühl für eine erprobte Keyword-Nutzung entwickeln.

Auffällige Keyworddichte entdeckt? Je nach Keyword können Sie (nicht selten) auf eine relativ starke Keyword-Nutzung stoßen. Ob dies an einem bewussten Einsatz seitens Ihrer Wettbewerber liegt, oder daran, dass manche Keywörter vielleicht nur wenige oder kaum Synonyme haben, Tatsache ist: Sie brauchen eine höhere Keyworddichte! In so einem Fall versuchen Sie jedoch eine ‚Daseinsberechtigung‘ für diese (relativ) starke Keyword-Wiederholung zu finden. Nicht mal wegen Google und anderer Suchmaschinen (die Top-Plätze machen es letztendlich auch so), sondern wegen des Eindruckes, den Sie sich bei Ihren Kunden/Lesern wünschen.

Unser Tipp: Keywörter so oft wie möglich wiederholen, aber nur solange es sinnvoll klingt. Versuchen Sie Ihre Keywords an Stellen zu wiederholen, wo der Leser eine starke Keyword-Wiederholung als „notwendig“ empfindet (oder weniger störend). Versuchen Sie, dass diese Wortwiederholung für den Leser möglichst einen Sinn ergibt. Sollte eine Keyworddichte „notwendig“ sein, dann gibt es verschiedene Methoden zu einer effektiveren aber trotzdem leser-freundlichen Keywordnutzung. Kontaktieren Sie uns. Diese verraten wir Ihnen gerne.

3.4 Passende Wörter (wdf / idf Keywords)

Erfolgreiche suchmaschinenoptimierte Texte brauchen nicht nur Hauptkeywords, sondern auch themen- bzw. seo-relevante Keywords. Hierfür gibt es verschiedene Lösungen. Semantisch passende Wörter: Passende Keywords zu Ihrem Thema können Sie mittels so genannter „semantischen Suchmaschinen“ erfahren, wie z.B. Semager ». Als ebenfalls nützlich erweist sich auch eine WDF*IDF Analyse. Noch nie davon gehört? Bei der WDF*IDF Methode geht es um die Bewertung der Relevanz der verschiedenen Schlagwörter: Einerseits innerhalb eines Inhaltes, anderseits im Vergleich mit der Zahl aller existierenden Texte, welche ein bestimmtes Keyword behandeln. Unsere Empfehlung: WDFIDF »

3.5 Meta-Daten

Bei diesen Elementen geht es um extrem wichtige Bestandteile Ihrer SEO-Texte. Wieso? Diese erscheinen in den Ergebnisseiten der verschiedenen Suchmaschinen wie Google z.B. Hier Sie vermitteln den Lesern eine erste (wichtige) Vorstellung Ihrer Seite. Dementsprechend sollten Sie hier versuchen, Ihre Inhalte möglichst attraktiv darzustellen. Wie der richtige Umgang mit diesen Elementen aussieht, erklären wir Ihnen im folgenden Abschnitt:

Meta-Titel

Meta-Titel

  • Zeichenlänge: max. 60
  • Einzigartig (nur 1x in Ihrem Web)
  • Keywords möglichst am Anfang
Meta-Description

Meta-Description

  • Zeichenlänge: 150 bis 160
  • Einzigartig (nur 1x in Ihrem Web)
  • Keywords möglichst am Anfang
URL

URL

  • Zeichenlänge: max. 90
  • Richtig: „meineseite.de/meine-klare-url“
  • falsch: „meineseite.de/5trz6io“

3.6 Titel-Hierarchie

Die Zielgruppe einer Website sollten die Titel-Hierarchie nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch problemlos nachvollziehen können. Diese Übersichtlichkeit sollte nicht nur an den einzelnen Texten bzw. Unterseiten erkennbar sein, sondern auch am gesamten Webauftritt. Dies wird von den Suchmaschinen gern gesehen und bewertet. Ob für eine Unterseite oder für Ihr gesamtes Web. Die Titel-Architektur basiert immer auf einem Haupttitel und einige Untertiteln.

Titel-Hierarchie checken: Die Titel-Hierarchie Ihrer Wettbewerber können Ihnen wichtige Informationen verraten. Sie haben erstens eine Vorstellung davon, wie Ihre Hauptkonkurrenz ihre Inhalte strukturiert und welche Themen für sie mehr oder weniger wichtig sind. Dies können Sie mit kostenlosen Online Lösungen erfahren, wie z.B. das Oneproseo. Alle wichtigen Richtlinien, die Sie bei der Gestaltung Ihrer Titel-Hierarchie beachten sollten, erklären wir Ihnen im Abschnitt „SEO-Basics“. Nicht vergessen: Die Titel-Hierarchie hilft sowohl Suchmaschinen als auch Ihrer Zielgruppe dabei, die Inhalte Ihrer Seite besser zu verstehen und schneller zu erfassen.

Tipp: Denken Sie an Google Suggest. Geben Sie Ihre Keywords ein und notieren Sie sich die verwandten Suchanfragen, die im unteren Bereich der Suchergebnisse erscheinen. Sie werden hier wahrscheinlich interessante Ideen für Ihr Thema finden.


4. Texten & SEO-Optimierung

Nachdem Sie im letzten Schritt verschiedene Ideen und Unterthemen für Ihren Text gesammelt und zusammengefasst haben, können Sie sich jetzt mit dem Texten Ihrer Inhalte auseinandersetzen. An dieser Stelle weisen wir alle Texter noch mal darauf hin: In der Welt der Suchmaschinenoptimierung gibt es keine Gold-Regeln, um „perfekte“ suchmaschinenoptimierte Texte zu erstellen. Es gibt allerdings gewisse, erprobte Richtlinien, die Standards der Suchmaschinenoptimierung gelten und zielgerichtet verwendet werden können. Wir haben für alle Autoren die wichtigsten Basics zusammengefasst, um effektiv suchmaschinenoptimierte Texte zu schreiben.

Als Autor / Texter können Sie sich ruhig die Inspiration für Ihre Inhalte aus verschiedenen Websites holen und diese Texte umschreiben bzw. neu gestalten! Und ja…  das ist in Ordnung. Denken Sie einfach daran: Schüler und Studenten machen i.d.R. nichts anders als nach bereits bestehenden Inhalten zu recherchieren und diese neuzuschreiben.

4.1 Einzigartigkeit Ihrer Texte

„Unique Content“ oder die Einzigartigkeit Ihrer Texte, genau das erwarten Suchmaschinen von Ihnen als Webmaster / Autor. Einzigartigkeit ist allerdings nicht die einzige Voraussetzung für erfolgreiche SEO-Texte. Die Inhalte Ihres Online Auftritts sollten im optimalen Fall Ihrer Zielgruppe einen gewissen Mehrwert liefern. In anderen  Wörtern: Sie sollten das schreiben, was Ihre (potentiellen) Kunden lesen möchten. Und genau das machen die Top rankende Websites Ihrer Keywords, zumindest in den Augen der Suchmaschinen. Wenn Sie also die Inhalte / Ideen aus den Top-Platzierungen als Referenz für Ihren eigenen Text nehmen, ist es nicht nur „in Ordnung“, sondern sogar empfehlenswert!

Vorsicht mir dem Urheberrecht! Das Urheberrecht beinhaltet den Schutz für geistige Werke aus dem Literatur-, Wissenschaft- und Kunstbereich (Texte aus einem Blog, Presseartikel, Songtexte, etc.), allerdings nicht für Ideen und Fakten(§ 2 Abs.1 Nr.2 UrhG). Sie dürfen z.B. die Themen und Ideen, die wir gerade behandeln, ruhig verbreiten. Sie sollten diese allerdings neu formulieren. Wenn Sie verschiedene Quellen bzw. Blickwinkel auf ein bestimmtes Thema nutzen und eigene Ideen einfließen lassen,  führt das automatisch zur Entstehung eines neuen Werkes.

Sie werden es selbst feststellen: Nachdem Sie die verschiedenen (fremden) Inhalten als eine Gesamtheit redigiert haben, bleibt von den ursprünglichen Texten nichts übrig. Erstens aufgrund der Umschreibung und zweitens weil Sie Ihre eigenen Ideen eingebracht haben. Unsere Empfehlung: Wenn Sie Texte/Abschnitte kopieren, dann müssen Sie diese unbedingt neuformulieren! Nutzen Sie dabei verschiedene Quellen. Vermeiden Sie zu spezielle Auffassungen, die man nur schwer neuformulieren kann.

4.2 Textaufbau

Welche sind die Hauptinformationen, die Sie Ihren Lesern anbieten?! Denken Sie an die Technik der 7 W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Woher? Liefern Sie im Laufe Ihrer Texte eine Antwort auf die wichtigsten Fragen. Versuchen Sie die Neugier Ihres Lesers am Anfang Ihres Textes zu erwecken. Die verschiedenen, genauen Informationen können Sie dann in den verschiedenen Bereichen Ihres Textes verteilen: Titel & Teaser, Hauptbereich und evtl. Fazit.

Titel und Teaser/Einleitung: Hier haben Sie die Chance, ihn für Ihre Seite und Inhalte zu begeistern. Erwecken Sie innerhalb weniger Sätze die Neugier Ihrer Leser! z.B. mit: Fragen (Wüssten Sie dass,…), angepassten bekannten Sprüchen (Alle Wege führen nach Rom! Aber auch nach…), themenbezogenen Statistiken (8 von 10 Personen haben das Problem mit…).

Hauptbereich mit Zwischenüberschriften: Es mag zwar logisch klingeln, aber nicht vergessen: Trennen Sie Ihre Ideen in verschiedenen Absätzen. Verwenden Sie dabei Textabschnitte mit etwa / max. fünf Zeilen. Dort, wo es sich anbietet, nutzen Sie Zwischenüberschriften (H2, H3, H4). Achten Sie dabei auf eine möglichst saubere Titel-Hierarchie.

Fazit: Fassen Sie kurz und präzis die wichtigsten Infos aus Ihrem Text zusammen. Präsentieren Sie hier auch Ihr Unternehmen bzw. die Vorteile Ihrer Produkte / Services. Verwenden Sie dabei erfolgreiche, verkaufsstarke Wörter / Formulierungen (eine Liste finden Sie im Abschnitt „Schreibtipps“). Kleiner Tipp: Wenn vorhanden, nutzen Sie hier Auszeichnungen Ihrer Produkte/Dienstleistungen (z.B. Qualitätssiegel).

4.3 SEO-Basics

SEO-Vorschriften 1x richtig lernen: Ihnen bleibt keinen anderen Weg übrig. Lernen Sie die verschiedenen Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung 1x auswendig. Keine Sorge: Mit ein wenig Übung werden Sie sie automatisch berücksichtigen.

Keywords & wichtige Schlagwörter

Keywords & wichtige Schlagwörter

  • Keywords hier: H1-Titel, mind. 1x H2
  • Keywords hier: Meta-Daten, URL
  • Keywords fett: Besonders am Textanfang
  • Optimal: Seo-wichtige Keywords in Titel-Hierarchie
  • Optimale Keyworddichte?
Meta-Informationen

Meta-Informationen für / in den Suchergebnissen

  • Zeichenlänge: Titel (max. 60), Beschreibung (max. 320)
  • Zeichenlänge:URL (max. 90)
  • URL: Falsch (‚beispiel.de/u783ndu.html‘)
  • URL: Richtig (‚beispiel.de/thema-keywords.html‘)
  • Meist verwendete Wörter?*
Aufbau / Struktur Ihrer Überschriften

Aufbau / Struktur Ihrer Überschriften

  • H1 nur 1x und zwar als 1. Überschrift
  • H1 einzigartig (nur 1x in Ihrem Web)
  • H2: Mind. 1x im Text
  • Überschriften-Rangordnung beachten
  • Beispiel: Keine H4 über eine H3
Interne & externe Verlinkungen

Interne & externe Verlinkungen

  • Int. Links: Auf themenrelevante Unterseiten verlinken
  • Int. Link: Keyword-Ankertexte OK („Autos hier finden“)
  • Ext. Links: Keyword-Ankertexte mit Vorsicht genießen
  • Ext. Links: Vertrauenswürdige Quellen (der Top-Rankings?) beachten

4.4 Schreibtipps

Immer im Auge behalten: Schreiben Sie möglichst aus der Perspektive des Lesers! Sprechen Sie möglichst ihre Sprache. Wenn nötig, versuchen Sie komplexe Ideen möglich einfach zu formulieren. Nutzen Sie möglichst kurze Substantive und vermeiden Sie unendliche, komplexe Sätze. Wichtige Fragen dabei: Ist ein „etwas blumige“ Schreibstil in Ihrem Marktsegment ‚ok‘? Kann Ihr Leser „ein paar Verkäufersprüche“ vertragen? Kleiner Tipp: Hier haben wir für Sie über 500 verkaufsstarke Wörter für Ihre Texte » zusammengefasst.

Nützliche Online-Tools

• Rechtsschreibung & Synonyme: Duden.de », Wie sagt man noch? »
• Redensarten & Redewendungen: Redensarten-index.de »
• Wortkombinationen:  Linguee.de »

Keine Sorge: Diese SEO-Regeln werden Sie schneller beherrschen als Sie denken. Sie brauchen nur etwas Übung. Wir können Ihnen versprechen: Nach ein paar Texten werden Sie diese Vorschriften für die Optimierung Ihrer Texte verinnerlicht haben.


5. Bilder, Videos, Optik & Co.

Die Optik ist zwar nicht der Hauptgrund, wieso die Zielgruppe einer Seite diese gut finden (oder nicht). Sie kann dennoch für die Benutzerfreundlichkeit undd damit für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website extrem hilfreich sein. Also dafür, dass Nutzer sich auf Ihrer Seite zurechtfinden. Nicht vergessen: Eine Suchmaschine möchte eher Webauftritte hervorheben, die ihren Lesern einen echten Mehrwert anbieten. Dabei sollten Sie nicht vergessen…

Das Auge isst kauft mit: Auch wertvolle Informationen sollten in den Augen einer Zielgruppe (und potentiellen Kunden!) auch attraktiv wirken und „leicht verdaulich“ sein. (Zu) Lange Textabschnitte lassen sich mit verschiedenen Layout-Elementen für den Leser attraktiver und verständlicher gestalten. Beispielsweise mit Bildern, Auflistungen, Grafiken, Boxen, Videos, Infografiken, etc.

Bilder, eine potentielle Traffic-Quelle

Wieso ist es wichtig auch die Bilder für Suchmaschinen zu optimieren? Auch wenn Ihre Texte noch nicht ganz vorne ranken, können Bilder eine offene Tür für neue Besucher sein. Ähnlich wie bei den SEO-Basics: Gehen Sie die einzelnen Schritte der Bildoptimierung durch. Sie werden sich diese schnell merken!

5.1 SEO-Optimierung Ihrer Bilder

Fotos und Bilder machen das Lesen und Erfassen von Informationen auf einer Seite einfacher. Sie sollten also nicht nur SEO-Texte schreiben, sondern auch seo-freundliche Bilder gestalten. Wieso? Einerseits haben suchmaschinenoptimierte Bilder selbst eine höhere Chance auf nennenswerte Platzierungen in der Google Bilder-Suche. Anderseits tragen sie zur Steigerung der gesamten Sichtbarkeit Ihrer Inhalte bei. Hier erfahren Sie, wie Sie die Bilder Ihrer Texte optimieren können.

Benennung, Platzierung & Tags

Benennung, Platzierung & Tags

  • Keywords im Dateinamen, Alt- & Titel-Tag
  • Bilder von passenden Keywords umgeben
  • Umlaut und Sonderzeichen vermeiden
  • Benennung: richtig (Seo-Bild.jpg), falsch (Bild-67enrzuwe.jpg)
Kompression / Dateigröße Ihrer Bilder

Kompression / Dateigröße Ihrer Bilder

  • Geringe Dateigrößen = kürzere Ladezeiten!
  • Möglichst immer die exakte Bildgröße nutzen
  • Kostenlose Online Komprimierungs-Software Tinypng.com
  • Richtiger Bild-Typ: Fotos (Jpeg), Grafiken & Logos (Gif, Png, Svg)
Kleiner Tipp

Kleiner Tipp

Je nach Suchanfrage können Suchmaschinen zusätzliche Bild-Suchergebnisse anzeigen. Arbeiten Sie daher generell mit möglichst einzigartigen Fotos und Bildern, die das Neugier eines Nutzers schon hier erwecken können.

5.2 Nutzerfreundlichkeit & Conversion

Nutzerfreundlichkeit: Eine nicht nur attraktive, sondern auch übersichtliche Optik führt i.d.R. dazu, dass Leser auf Ihrer Seite besser zurechtkommen und nicht nur eine, sondern mehrere Unterseiten besuchen. Dies wird von den Suchmaschinen positiv bewertet. Aber Vorsicht: Übertreiben Sie es nicht!

Conversion: Sie wissen, was Sie sich vom Leser wünschen, und er tut es auch! Hier spielen sogenannte CTA-Elemente eine besondere Rolle. Unter CTA- oder „Call to Action“ Elemente werden (optische) Anreize und Aufforderungen verstanden, welche den Leser bewusst zu einer bestimmten Handlung animieren sollten wie z.B. „Jetzt Klicken„. Bei der Gestaltung dieser Elemente sollten Sie vor allem darauf achten, dass sie sich optisch vom umgebenden Inhalt hervorheben.

Übertreiben Sie es nicht mit der „Verschönerung“ Ihrer Inhalte mit Bildern, Videos & Co. Ihr Text soll immerhin von Ihrer Zielgruppe als sachlich und informativ wahrgenommen werden (und nicht als überladene Werbung).


6. Google-Anmeldung & Linkaufbau

Sind Sie fertig mit Ihrer neuen Seite? Haben Sie sie veröffentlicht? Diese sollte jetzt von den Suchmaschinen (direkt) gefunden werden. Dies ist leider nicht immer der Fall. Zumindest so schnell, wie man es gerne hätte. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren neu erstellten Text kostenfrei bei Google „anmelden“ können. Genauer gesagt, wie Ihre Seite (von dieser Suchmaschine) indexiert werden kann. Hierfür stehen Ihnen  zwei Optionen zur Verfügung.

Option 1: Google Search Console

Option 1: Search Console (Abrufen & Indexieren)

  1.  Wählen Sie Ihre Domain
  2. Crawling->Abruf wie durch Google
  3. URL eingeben -> Abrufen -> Indexierung beantragen
  4. Hier zur Search Console »
Option 2: Direkte Übermittlung

Option 2: Search Console (direkte Übermittlung)

  1. Öffnen Sie die Search Console »
  2. Geben Sie Ihre URL ein
  3. Auf ‚Ich bin kein Roboter‘ klicken
  4. Antrag übermitteln

6.2 Teilen & Verbreiten: Newsletter

Sammeln Sie die E-Mail-Adressen von Kunden und Interessanten? Dann teilen Sie Ihre Texte über diesen Weg auch mit. Aber Vorsicht: Erschrecken Sie Ihre (potentiellen) Kunden nicht mit unpersönlichen Massen-Mailings. Hier einige Tipps für Ihren Newsletter-Versand:

  • Content nach den Interessen der Wünsche Ihrer Kunden gestalten
  • Inhalte, die Sie mit (potentiellen) Kunden teilen möchten
  • Interesse Ihrer Zielgruppe
  • Gestalten Sie Ihren Newsletter so einfach/simpel wie möglich
  • Achten Sie auf einen aussagekräftigen Titel
  • Setzten Sie auffällige/ansprechende Bilder ein

6.3  Teilen & Verbreiten: Social Media

Wenn Sie im Laufe Ihres Textes Ihrer Zielgruppe einen tatsächlichen Mehrwert anbieten und an der SEO-Optimierung Ihrer Inhalte gründlich gearbeitet haben, dann haben Sie gute Chancen auf Top-Platzierungen & Besucher für Ihre Seite. Nachdem Sie Ihren Text veröffentlicht haben, können Sie durch Social Media, E-Mail Marketing & Co. damit starten!

Facebook, Xing & Co. helfen Ihnen dabei, enger in Verbindung mit Ihrem Publikum zu stehen und den Eindruck eines online aktiven Unternehmens in den Augen der verschiedenen Suchmaschinen zu erwecken. Sie müssen zwar nicht überall im Social Media Bereich präsent sein, ich kann Ihnen allerdings nur empfehlen, einen Profil bei den wichtigen Kanälen zu erstellen. Je nach Kunden / Geschäftsbereich sollten Sie auf Facebook, Twitter, Instagram und evtl. auf Xing nicht verzichten. Unser Tipp für WordPress-Anwender: Shariff – Datenschutzkonform teilen und liken. Shariff ist ein Projekt vom c’t Magazin. Dies ist eine leicht bedienbare, datenschutzkonforme Lösung, mit der Sie die Inhalte Ihrer Website mit Ihren Kunden teilen können.

6.4 Linkaufbau

Externe Verlinkungen auf Ihre Website gelten in den Augen der verschiedenen Suchmaschinen als eine Art „Empfehlung“. Und diese „Empfehlungen“ gelten weiterhin als einer der wichtigsten Ranking-Faktoren eines SEO-Textes – trotz der enormen Relevanz wertvoller Inhalte. Beim Linkbuilding (auch bekannt als „OffPage Optimierung“) gibt es verschiedene Aspekte zu beachten. Alles, was Sie für die richtige Verlinkung bzw. Erstellung von Backlinks auf Ihre Website erfahren Sie mit Hilfe von unserem Infopaket für lokale Dienstleister.

6.5 Relevanz interner Links

Anhand der internen Verlinkung können Google und die anderen Suchmaschinen die Relevanz bzw. den Wert der einzelnen Unterseiten eines Webauftrittes feststellen. Eine Unterseite, die z.B. als einer der ersten Menüpunkte erscheint und einen der Hauptbereiche eines Unternehmens darstellt (z.B. eins Ihrer Hauptprofukte) wird aufgrund einer i.d.R. stärkeren internen Verlinkung einen großeren Wert in den Augen der Suchmaschinen genießen. Dies vergleichsweise mit einem einzelnen Blog.

Dies soll allerdings nicht bedeuten, dass Sie einzelne Blogbeiträge vernachlässigen sollten. Im Gegenteil: Denn sie werden zwar oft nicht stark genug sein, um selbst Top-Platzierungen zu erzielen. Dennoch können sie zur Verstärkung der gesamten Online Sichtbarkeit Ihrer Website stark beitragen.

 

Google-Indexierung? Wieso warten? Früher oder später werden Suchmaschinen Ihren Text / Seite indexieren. Aber wieso warten? Klopfen Sie an der Tür von Google direkt nachdem Sie Ihren Text veröffentlicht haben!


Bonus: Wie oft neue Inhalte veröffentlichen?

Man hat man nicht immer die Zeit dafür, längere Texte (mit besseren Chancen auf Top-Plätze) zu schreiben. Dies heißt allerdings nicht, dass kürzere Texte (die wenig/ gar nicht ranken) keinen Vorteil für die gesamte Sichtbarkeit Ihrer Website mit sich bringen, wie z.B. die Steigerung Ihrer „Online Relevanz“ und mehr „Linkjuice“ zur Verteilung zwischen Ihren wichtigsten Unterseiten.

Online Relevanz? Linkjuice? Wenn Sie Ihrer Zielgruppe regelmäßig regelmäßige, wertvolle Informationen liefern, wird die Branchenrelevanz Ihres Webs in den Augen der verschiedenen Suchmaschinen steigern. Denn Sie gelten dann als Lieferant regelmäßiger, wertvoller Inhalte. Beim dem sog. „Linkjuice“, geht es um eine gewisse „Stärke“, die Ihr Web von einer externen Internetseite bei einer Verlinkung bekommt. Je mehr „Linkjuice“ Sie von anderen Webs erhalten, desto großer ist dann die „Power“, die Sie unter Ihren wichtigsten Inhalten verteilen können.

Wie oft neue Inhalte? Ein Text alle 2 Wochen veröffentlichen? Oder wie oft? Wie oft Sie neue Inhalte veröffentlichen sollten, ist eine Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt (Je öfter Sie neue Inhalte erstellen, desto besser natürlich!) Das Wichtigste ist zunächst, dass Sie Ihren eigenen Rhythmus entwickeln!


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