Sichtbarkeit ist erst die halbe Strecke. Ob aus Besuchern Anfragen werden, entscheidet sich danach, und meist an Stellen, die mit Suchmaschinen nichts mehr zu tun haben.
Der Bruch zwischen Suche und Anfrage
Viele Websites gewinnen Besucher und verlieren sie im selben Moment wieder. Typische Ursachen sind austauschbare Leistungsbeschreibungen, versteckte Kontaktmöglichkeiten und fehlende Antworten auf die Fragen, die vor einer Beauftragung wirklich anstehen: Was kostet das ungefähr? Wie lange dauert es? Wer kommt zu mir? Was passiert, wenn etwas schiefgeht?
Eine Seite, die diese vier Fragen beantwortet, erzeugt mehr Anfragen als eine, die zehn Plätze weiter oben steht und schweigt.
Suchabsicht und Verkaufsphase zusammenbringen
Wer „was kostet eine Badsanierung“ sucht, ist in der Orientierung. Wer „badsanierung bonn firma“ sucht, sucht einen Anbieter. Die erste Person mit einem Kontaktformular zu empfangen, wirkt aufdringlich; die zweite mit einem langen Ratgeber aufzuhalten, verschenkt den Auftrag. Ordnen Sie deshalb jeder Seite eine Phase zu und passen Sie den nächsten Schritt daran an.
Was den Abschluss erfahrungsgemäß fördert
- Preisspannen statt „auf Anfrage“, auch grobe Angaben schaffen Vertrauen
- Echte Referenzen mit Ort, Aufgabe und Ergebnis
- Ein sichtbarer Ansprechpartner mit Foto und Durchwahl
- Kurze Formulare; jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen
- Telefonnummer als anklickbarer Link auf Mobilgeräten
Nach der Anfrage entscheidet die Reaktionszeit
Der beste Hebel liegt oft außerhalb der Website. Wer auf eine Anfrage am selben Tag antwortet, gewinnt einen erheblichen Teil der Aufträge schlicht dadurch, dass er der Erste ist. Ich habe Betriebe gesehen, die ihre Abschlussquote deutlich verbessert haben, ohne eine Zeile am Web zu ändern, allein durch eine feste Zuständigkeit für eingehende Anfragen.